Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 21. Mai 2015

Erneute vorbeugende Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners

Ab nächster Woche/ca. 860 Eichen werden besprüht

Ab der kommenden Woche wird eine Spezialfirma im Auftrag des Eigenbetriebs Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg an rund 860 Eichen in der Landeshauptstadt den Eichenprozessionsspinner präventiv biologisch bekämpfen. Besprüht werden Eichen im gesamten Stadtgebiet. Neben einzelnen Friedhöfen konzentrieren sich die Maßnahmen auf die nordöstlichen Stadtteile mit den Schwerpunkten Herrenkrugpark, Werder, Rothensee, Alte Neustadt, Pechau und Randau-Calenberge. Außerdem befinden sich einige betroffene Eichen in Stadtfeld-Ost. Die präventive Bekämpfung wird voraussichtlich rund zwei Wochen dauern.

 

Der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg hat es sich seit dem Aufkommen der Problematik zum Ziel gemacht, das Vorkommen des Schädlings und somit die davon ausgehende Gefahr im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten weitestgehend einzudämmen. „Ein vollständiger Schutz gegen den Eichenprozessionsspinner ist zwar auch mit einer weiträumigen Bekämpfung nicht gewährleistet, jedoch sind die Zahlen leicht rückläufig“, so Simone Andruscheck, Betriebsleiterin des Eigenbetriebes Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg.

 

Ende Mai 2012 ist erstmals eine vorbeugende biologische Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners an rund 1.000 Eichen durchgeführt worden. Damals wurden die betroffenen Bäume im Stadtgebiet mit einem Bakterienextrakt besprüht, welches von den Larven durch die Nahrung aufgenommen wurde und somit die Entwicklung des Schädlings gehemmt hat. Die präventive Methode zielte auf das erste und zweite Entwicklungsstadium der Eichenprozessionsspinner ab.

 

Die Erfolgsquote der eingesetzten Methode liegt in der Regel bei rund 70 Prozent. Dennoch wurden in den letzten Jahren nach der präventiven biologischen Bekämpfung bei Nachkontrollen Nester des Schädlings an Stieleichen entdeckt. Diese wurden dann im Sommer manuell abgesaugt. Das manuelle Absaugverfahren kam in der Landeshauptstadt Magdeburg erstmals im Sommer 2011 zum Einsatz.

 

Trotz der aktiven Bekämpfung gilt es grundsätzlich, die betroffenen Areale zu meiden. Diese sind in der Ottostadt durch Absperrungen gekennzeichnet. Außerdem sollten die Raupen und Gespinste unter keinen Umständen berührt werden.




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