Die Landeshauptstadt Magdeburg lädt deutschsprachige Autorinnen und Autoren ein, sich um die Position des Stadtschreibers zu bewerben. Voraussetzung ist, dass er oder sie vom 1. März bis 30. September 2016 in Magdeburg lebt und arbeitet. Die Höhe des Stipendiums beträgt monatlich 1.200 Euro. Eine mietkostenfreie Wohnung stellt die Stadtverwaltung zur Verfügung. Bewerbungen sind ab sofort möglich.
Das Magdeburger Stadtschreiberstipendium dient vor allem der Unterstützung des eigenen schriftstellerischen Schaffens des Stadtschreibers. Die Landeshauptstadt erwartet darüber hinaus, dass der Stadtschreiber seine Stipendiatenzeit weitgehend in Magdeburg verbringt und mit seinen künstlerischen Mitteln Geschichte und Gegenwart der Stadt reflektiert. Er oder sie sollte sich gern mit dem urbanen Leben und den literarisch-kulturpolitischen sowie künstlerischen Traditionen der Stadt befassen, sich in laufende Prozesse einmischen und diese „Außensicht“ in einem literarischen oder literarisch-publizistischen Beitrag öffentlich machen und zur Diskussion stellen, um die Kommunikation in der Stadt weiter zu befördern und anzuregen.
Das Stipendium wird für Wortkünstlerinnen und -künstler wie Autoren, Publizisten und schriftstellerisch tätige Künstler ausgeschrieben, die bereits eine selbstständige, nicht im Eigenverlag herausgegebene Publikation vorweisen können.
Der Stipendiat sollte zudem bereit sein, neben dem Textbeitrag bzw. mit dem entstandenen Textbeitrag mindestens eine Vorstellungs- bzw. Antrittslesung aus eigenen Texten, zwei Schullesungen sowie eine Abschlusslesung während der Magdeburger Literaturwochen durchzuführen. Für diese Lesungen bekommt der Stadtschreiber zusätzlich zum Stipendium ein angemessenes Honorar.
Bewerbungen müssen per E-Mail bis zum 30. Juni 2015 an das Kulturbüro der Landeshauptstadt Magdeburg unter kulturbuero@magdeburg.de geschickt werden. Der Ausschreibungstext ist auf der Internetseite www.magdeburg.de/Start/Kultur-Sport/Kulturehrungen-Stipendien abrufbar. Die Bewerbung sollte neben einer Begründung (maximal zwei A4-Seiten) und einem Lebenslauf auch eine bisher unveröffentlichte Textprobe von maximal fünf Seiten sowie eine künstlerische Bio- bzw. Bibliographie enthalten.
Für Rückfragen steht Dr. Ronald Dürre, Tel. 0391/ 540 2366, E-Mail: ronald.duerre@kb.magdeburg.de zur Verfügung.