Allein gelassen mit Mobbing und familiärem Druck
Theatergruppe Confusion bringt am 19. Juni brisantes Stück auf die Bühne
Die Theatergruppe „Confusion“ des Jugendbildungswerks der Stadt Hanau bringt am Freitag, 19. Juni, um 20 Uhr das spannende und aktionsreiche Drama „Endstation“ von Sabrina Gabler auf die Bühne des Jugendbildungs- und Kulturzentrums Hans Böckler.
Die zwölf Schauspieler zwischen 15 und 19 Jahren haben sich unter der Leitung der Regisseurin und Theaterpädagogin Brigitte Kucharzewski für ein hochaktuelles und brisantes Thema entschieden, das zum Nachdenken anregen soll. Sie erzählen die Geschichte von Karla, Stefan und Evi, für die nahezu jeder Tag in der Schule wie ein Spießrutenlauf ist. Von der beliebten Handballgruppe gemobbt und körperlich attackiert und selbst von den „Schul-Ökos“ schief angesehen, geraten die Drei durch einen gewalttätigen Konflikt auch noch in das Visier der Lehrer und Schulpsychologen, die nicht richtig hinschauen und sich von den Meinungsführern der Klasse Sand in die Augen streuen lassen. Die Eltern der Jugendlichen haben keine Zeit und andere Sorgen. Die Jugendlichen fühlen sich alleingelassen, sie haben nur sich. Zwischen Mobbing, Klassenraum, Nicht-Verstanden-Werden und familiärem Druck finden sie in Karlas Partykeller Zeit für sich. Dort können sie ihre Träume scheinbar ausleben und auch ihrer aufgestauten Wut freien Lauf lassen. Und sie können Pläne schmieden -verzweifelte, fatale Pläne.
Nach der Premiere am 19. Juni gibt es weitere Aufführungen am gleichen Ort am 25. und 28. Juni sowie am 2. und 3. Juli, jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt kostet acht Euro, ermäßigt sechs Euro. Karten sind erhältlich über www.reservix.de, beim Buchladen am Freiheitsplatz (06181/28180) und beim Hanauer Anzeiger.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Andrea Freund, Telefon 06181/295-488
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Die junge Theatergruppe Confusion beider Probe im JuBiKuz. Foto: Stadt Hanau
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