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Hanau, 29. Juni 2015
"Nicht wegsehen, wenn Menschen leiden!"
- OB und Hanauer Schulen übergeben Nepal-Spende an UNICEF

Unter dem Motto „Hoffnung wächst, wenn wir sie säen“ organisierte die Hohe Landesschule einen Gartenmarkt, dessen Erlöse für die Opfer der Erdbebenkatastrophe von Nepal gedacht sind. Weitere Hanauer Schulen – Lindenauschule, Eugen-Kaiser-Schule, Ludwig-Geissler-Schule, Hessen-Homburg-Schule, Karl-Rehbein-Schule, Robinsonschule und Wilhelm-Geibel-Schule – schlossen sich an und unterstützten die Aktion, die speziell Kindern in den betroffenen Regionen helfen soll. Oberbürgermeister Claus Kaminsky übernahm kurz entschlossen die Schirmherrschaft, zahlreiche Gartenmärkte stellten Pflanzen zur Verfügung und die Sparkasse Hanau spendete weitere 1500 Euro.

Im Rahmen eines kleinen Festakts in der HOLA übergaben Kaminsky und die Vertreter der Schulen nun einen Scheck über die stattliche Summe von 13.108 Euro an Dr. Jürgen Heraeus, dem Vorsitzenden von UNICEF-Deutschland. „Alle an der Aktion Beteiligten können stolz sein auf ihr Engagement“, sagte der OB. „Schulen, Institutionen und Unternehmen haben gemeinsam auf ein Ziel hin gearbeitet und damit Beachtliches erreicht!“ Er forderte die anwesenden Schülerinnen und Schüler auf „nicht wegzusehen, wenn andere Menschen leiden.“ Es sei wichtig für einander einzustehen und Nächstenliebe und Solidarität mit denen zu zeigen, denen es schlechter gehe, sagte Kaminsky.

„Auch in Hanau gibt es Menschen, die auf der Flucht sind vor Krieg, Hunger und Gewalt und unsere Hilfe benötigen“, erinnerte er die Anwesenden. „In den kommenden Wochen und Monaten werden mehr und mehr Flüchtlinge in die Stadt kommen, die traumatisiert und erschöpft sind von all dem Schrecklichen, das sie erlebt haben“, so der OB. Auch hier sei von allen, denen es besser gehe, Mitgefühl und Nächstenliebe gefordert. „Wir können diesen Menschen hier in unserer eigenen Stadt die Hand reichen und sie in dieser schwierigen Lage unterstützen!“

Dr. Jürgen Heraeus dankte Kaminsky für seine Worte und appellierte an die junge Generation Toleranz und Solidarität mit den Flüchtlingen zu üben. Er sprach zudem über die wichtige Arbeit der UNICEF in Krisengebieten und in Nepal. „Wir haben rund 200 Helfer in Nepal, die sehnsüchtig auf Gelder warten, um den Kindern vor Ort helfen zu können“, berichtete Heraeus. „Ihre Spenden gehen ohne Umwege dorthin, wo sie am meisten gebraucht werden und werden dort viel Gutes tun.“



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664




Zu dieser Meldung können wir Ihnen ist folgendes Medium anbieten:

HOLA-Spendenübergabe an UNICEF
OB Claus Kaminsky, sowie Vertreterinnen und Vertreter der Hanauer Schulen und Robert Restani, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Hanau, übergaben den Scheck an Dr. Jürgen Heraeus (4. von links).



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