Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 06. Juli 2015

Weitere Flüchtlingswohngemeinschaft wird eröffnet

Neuer Standort am Westring

Am Westring eröffnet die Landeshauptstadt Magdeburg eine weitere Wohngemeinschaft für Flüchtlinge. In die Wohnungen des ersten Aufgangs eines mehrgeschossigen Gebäudes werden in dieser Woche 25 Flüchtlinge einziehen. In den zehn Wohneinheiten sind sowohl Zweier- als auch Dreierbelegungen vorgesehen.

 

„Das Gebäude am Westring ist zentral gelegen und gut an die Versorgungsstrukturen im Umfeld sowie an den Öffentlichen Personennahverkehr angebunden“, so die Beigeordnete für Soziales, Jugend und Gesundheit Simone Borris. „Hier können wir sowohl Einzelpersonen als auch Familien unterbringen, wobei derzeit verstärkt einzelne Flüchtlinge von der Zentralen Aufnahmestelle Halberstadt nach Magdeburg zugewiesen werden.“

 

Die weiteren Aufgänge des Gebäudes werden bis zum Jahresende für den Bezug vorbereitet. Nach der kompletten Fertigstellung stehen am Westring ab 1. Januar 2016 insgesamt 46 Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen für maximal 180 Asylbewerber zur Verfügung.

 

Mit der neuen Flüchtlingswohngemeinschaft hält die Verwaltung weiter an dem dreistufigen Unterbringungskonzept für Asylbewerber in Magdeburg fest. So werden auch in der Einrichtung am Westring die Bewohner vor Ort fachlich betreut und beraten. Nach dem Unterbringungskonzept handelt es sich hier um die zweite Unterbringungsstufe, bei der die Landeshauptstadt Mieter der Wohneinheiten ist und die Wohngemeinschaften betreut.

 

In Magdeburg leben derzeit mehr als 1.400 Asylsuchende und Flüchtlinge. Allein in diesem Monat muss die Landeshauptstadt rund 170 Asylbewerber aufnehmen. Unter www.magdeburg.de/Start/Bürger-Stadt/Leben-in-Magdeburg/Flüchtlinge beantwortet die Stadtverwaltung im Internet die wichtigsten Fragen zum Thema.

 

Auch nach dem Bezug der Wohnungen am Westring wird die Lage bei der Suche nach Unterbringungsmöglichkeiten unverändert angespannt bleiben. „Vorrangiges Ziel ist die dezentrale Unterbringung unter der Berücksichtigung aller Stadtteile gleichermaßen“, betont die Beigeordnete Simone Borris. „Entsprechend suchen wir weiterhin dauerhaft Mietimmobilien für von uns betreute Wohnungen sowie Wohnraum, den die Betroffenen selbst eigenständig anmieten können.“




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