Presseinformation

Nr. 345 Steinfurt, 17. September 2015


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Was hat TTIP mit Fracking zu tun?
Gegner und Befürworter des transatlantischen Freihandelsabkommen diskutieren am 23. September in Emsdetten

Kreis Steinfurt/Emsdetten. Schon seit Langem wird es kontrovers diskutiert: Ein mögliches transatlantisches Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA, kurz TTIP (für englisch „Transatlantic Trade and Investment Partnership“). Kommt das TTIP, fallen Zölle und Barrieren zwischen Europa und den USA weg. Doch viele Mythen ranken sich um TTIP: Wird der Handel florieren? Oder überwiegen die Nachtteile? Wird etwa das Fracking-Verbot, das in einigen EU-Staaten bereits gilt, ausgehebelt? Die Europa Union, Kreisverband Steinfurt, und das europe direct Informationszentrum der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt (WESt) laden alle Bürgerinnen und Bürger am Mittwoch, 23. September, 18 Uhr,  zu einer Podiumsdiskussion in Stroetmanns Fabrik in Emsdetten ein. Hier diskutieren Experten - Befürworter und Gegner von TTIP - über die Auswirkungen des Freihandelsabkommens. Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Durch TTIP sollen nicht nur Zölle und Barrieren wegfallen. Auch der Investitionsbereich soll geregelt werden. Vorschriften und Industrienormen, zum Beispiel im Gesundheits-, Lebensmittel-, Umwelt- und Verbraucherbereich, sollen vereinheitlicht werden. Über die Vor- und Nachteile diskutieren auf dem Podium: Dr. Markus Pieper (Europa-Abgeordneter aus dem Münsterland.), Stefan Engstfeld (europapolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die GRÜNEN im Landtag NRW), Martin Menacher (Deutscher Gewerkschaftsbund DGB – Region Münsterland), Dipl.-Ing. Wolfgang Tenbusch (Geschäftsführer der Albaad Deutschland GmbH).

 

Interessenten werden gebeten, sich aufgrund der begrenzen Platzzahlen für die Veranstaltung in Stroetmanns Fabrik unter Telefon 02551 69-2700 oder per Mail an post@westmbh.de anzumelden.

 

Weitere Informationen: www.westmbh.de