Aktuelle Meldungen der Stadt Hanau

RSS-Feed abonnieren


Hanau, 04. Dezember 2015
Attraktiver Wohnhof in guter Innenstadtlage
Erstes Erfolgsprojekt von „innenstattaußen“ startet in 2016

Dieser Erfolg hat nicht nur sprichwörtlich viele Väter: Dass auf dem weitläufigen Gelände der Firma Holz Müller an der Philippsruher Allee im kommenden Jahr ein neuer „Wohnhof“ entstehen kann, ist nach den Worten von Investor Frank Kleespies einer hervorragenden Zusammenarbeit mit der Eigentümerfamilie Hornung, der Deutschen Gesellschaft für Innenentwicklung (dgi) und vor allem mit der Stadt Hanau zu verdanken. Wie Oberbürgermeister Claus Kaminsky bei einem Vorort-Termin von dem in Hanau bereits bekannten Bauträger erfuhr, will dieser mit einem Investitionsvolumen von rund 15 Millionen Euro auf der seit knapp einem Jahr ungenutzten Fläche in hervorragender Innenstadt-Randlage bis Ende 2017 ein attraktives Wohnprojekt realisieren. Bereits im Frühjahr 2016 soll nach seinen Worten der Startschuss für den Vertrieb fallen.

Gemeinsam mit der dgi, einem Zusammenschluss verschiedener Unternehmen aus Hanau und Umgebung, hat sich die Stadt Hanau im vergangenen Jahr im Rahmen eines Pilotprojektes dem Zukunftsthema Innenentwicklung mit einem ganzheitlichen und branchenübergreifenden Ansatz angenommen. Ziel dieser Zusammenarbeit war es, die Möglichkeiten, die sogenannte Potenzialflächen im Innenstadtbereich darstellen, zu identifizieren und angemessen nutzbar zu machen.

Das Areal der Firma Holz Müller war eine der ersten Flächen, die im Zuge dieses Prozesses  im Sommer 2014 als vielversprechendes Gelände identifiziert wurde. Wie Thomas Müller als Vertreter der dgi GmbH dem OB erläuterte, konnte so durch eine frühzeitige Kooperation eine unmittelbare Folgenutzung für das Firmengelände gefunden werden, so dass eine unerwünschte Brache in exponierter Lage verhindert werden konnte. Für die Eigentümerfamilie wurde durch die Unterstützung der Stadt eine rasche Betriebsabwicklung und reibungslose Veräußerung möglich, denn durch den zügigen Abstimmungsprozess hinsichtlich der künftigen Bebauung konnte der Jossgrunder Bauträger Kleespies das Areal bereits im September 2015 übernehmen.

Das Konzept, das Kleespies hier gemeinsam mit dem Architekten Klaus Heim realisieren will, sieht auf dem Gelände, das früher der Holzverarbeitung vorbehalten war, künftig eine attraktive Wohnnutzung vor. Die Reurbanisierung und Nachverdichtung vorhandener Potenzialflächen, so Klaus Heim, sei heute eine der Hauptaufgaben einer nachhaltigen Stadtplanung. Dies gelte in besonderem Maße auch für Gewerbebrachflächen. „Im Areal Holz-Müller ist diese Wiedernutzbarmachung und Schaffung von stark benötigtem Wohnraum im städtischen Umfeld besonders gut gelungen,“ erklärte der Architekt. Neben sechs Doppelhäusern sehen seine Pläne auch vier Stadtvillen mit insgesamt 39 attraktiven Wohnungen vor. Wie er dem Oberbürgermeister bei dem Ortstermin anschaulich anhand einer Grafik erläuterte, werde die Anlage durch ganz unterschiedliche Wohnungsgrößen und – zuschnitte ideale Bedingungen für alle Altersgruppen bieten. „Innerhalb dieses breiten Spektrums an Wohnformen werden sowohl Senioren als auch junge Familien schon in naher Zukunft ein neues Zuhause finden können.“

Kleespies, der in Hanau bereits im „Lehrhöfer Park“ und im „Venussee“ Projekte mit hochwertigen Eigentumswohnungen realisiert hat, lobte vor allem die zielführende und qualifizierte Begleitung durch die Stadt Hanau. Durch konstruktive Diskussionen und Abstimmungsprozesse sei es innerhalb kurzer Zeit gelungen, die wechselseitigen Interessen abzugleichen und zu einem für alle befriedigendem Bebauungskonzept zu kommen. Der Bauantrag solle noch in diesem Jahr gestellt werden. „Den Baubeginn planen wir für Sommer 2016.“

Für den OB fügt sich das jüngste Kleespies-Projekt mit seiner mittelstandsorientierten Wohnbebauung hervorragend in das städtische Gesamtkonzept eines attraktiven Wohnstandorts für jede Lebenslage ein. Denn es sei erklärtes Ziel, zeitgemäßen und angemessenen Wohnraum für jedes Portemonnaie anzubieten. „Neu entstehendes Wohneigentum wirkt dabei auch entlastend auf den Markt der Mietwohnungen“, unterstreicht Kaminsky die Bedeutung für ein stabiles Mietniveau. „Unsere Möglichkeiten sind zwar beschränkt, aber durch Projekte wie das heute vorgestellte sowie durch die konsequente Entwicklung unserer Konversionsflächen ist es bisher gelungen, begünstigende Rahmenbedingungen zu schaffen und das Mietpreisniveau trotz stetig wachsender Bevölkerungszahlen auf einem vertretbaren Niveau zu halten.“



Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929




Zu dieser Meldung können wir Ihnen ist folgendes Medium anbieten:

.
Foto: Stadt Hanau



Stadt Hanau
Öffentlichkeitsarbeit
Am Markt 14-18
63450 Hanau

Oeffentlichkeitsarbeit@hanau.de

Die Pressestelle "Stadt Hanau" ist Mitglied bei presse-service.de [http://www.presse-service.de/]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und per E-Mail abonnieren. presse-service.de