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Hanau, 10. Dezember 2015
Hanaus Umbau macht andere Städte neugierig

„Man pilgert nach Hanau!“ So bewertet Baustadtrat Andreas Kowol die sich derzeit mehrenden Besuche von Delegationen anderer mittelgroßer deutscher Städte, die ebenfalls einen City-Umbau planen. Jetzt waren Vertreter aus Iserlohn in Nordrhein-Westfalen und Singen in Baden-Württemberg zu Gast, um sich den neuen Freiheitsplatz anzuschauen und von den Hanauer Erfahrungen mit dem Wettbewerblichen Dialog zu zehren.  Die Stadt in der Nähe des Bodensees verzeichnet rund 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner, die am Rande des Sauerlandes rund 95.000.

Neben Baustadtrat Kowol empfingen die Leiter des Stadtplanungsamts, Hans-Ulrich Weicker, und des Eigenbetriebs Hanau Infrastruktur Service (HIS), Bernd Lenz, die Gäste. Deren Augenmerk lag auf dem Bau des städtischen Freiheitsplatz-Teils ebenso wie auf dem von HBB errichteten Einkaufs- und Kulturzentrum „Forum Hanau“ mit Blick auf die Kooperation mit dem Rathaus. Eine große Rolle spielte auch, wie Hanau die Bürgerschaft in dem Stadtentwicklungsprozess beteiligte.

Aus Singen war Oberbürgermeister Bernd Häusler selbst mit angereist, zu ihm gesellten sich Fachleute aus Planungsamt und Bauverwaltung. Die baden-württembergische Stadt  prüft die Planung eines dreigeschossigen Einkaufs- und Dienstleistungszentrums am Bahnhofsvorplatz. Dessen Ansiedlung geht sie zusammen mit der ECE Projektmanagement GmbH aus Hamburg an. Die Bürgerbeteiligung hat begonnen. Fachleute aus Singen hatten sich 2014 schon einmal in Hanau über den Stadtumbau informiert.

Aus Iserlohn war Baudezernent Mike Janke angereist. Dort will das Rathaus die Entwicklung der Innenstadt voranbringen. Aus diesem Grund erwarb die Stadt 2014 eine zentrale gelegene ehemalige Karstadt-Immobilie. Auch dort geht es um die Umgestaltung eines zentralen Platzes mit Wochenmarkt und Veranstaltungen aller Art. Angrenzende Gebäude, Oberfläche und Gestaltung des Platzes „sind in die Jahre gekommen“, wie die Stadt selbst meint.

Kein Wunder also, dass die speziellen Fragen auch der Hanauer Suche nach geeigneten Pflasterbelägen für die Straßen, nach Beleuchtung im öffentlichen Raum und nach Straßenmöblierung galten. So waren beim Besuch der Singener Vertreter eines Pflasterherstellers zugegen.

„Unsere Gäste waren vom Hanauer Stadtumbau beeindruckt“, bilanzierte Kowol anschließend. Der Iserlohner Baudezernent hatte ihn schon vorab schriftlich wissen lassen, dass Hanau „eine aufsehenerregende Maßnahme realisiert“ habe.

Nicht nur Städte aus einiger Entfernung wie Iserlohn und Singen schenken Hanau derzeit ein starkes Augenmerk. „Auch andere Städte aus der Rhein-Main-Region schauen derzeit alle auf die Brüder-Grimm-Stadt“, hat Kowol in vielen Kontakten und Gesprächen festgestellt. „Wir entwickeln uns in und mit der Region dynamisch weiter, um Arbeitsplätze, Wohnraum und soziale Infrastruktur für unsere Alt- und Neubürger zu schaffen“, so Kowol abschließend.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266




Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Delegation Singen
Eine mehrköpfige Delegation der Stadt Singen am Hohentwiel mit OB Bernd Häusler (Zweiter von rechts) an der Spitze machte sich ein Bild vom neuen Hanauer Freiheitsplatz.


Delegation Iserlohn
Iserlohns Baudezernent Mike Janke (rechts) bescheinigte den städtischen Fachleuten im "Forum", dass Hanau "eine aufsehenerregende Maßnahme realisiert" habe.



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