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Leverkusen, 06. Januar 2016

Dreikönigstag: Oberbürgermeister Uwe Richrath begrüßt Sternsinger im Rathaus

„20+C+M+B+16“ ist seit heute über der Eingangstür des Rathauses zu lesen. Das steht für „Christus Mansionem Benedicat 2016“, also „Christus segne dieses Haus im Jahr 2016“. Rund 40 Sternsinger der Gemeinde St. Stephanus aus Leverkusen-Bürrig brachten diesen Dreikönigssegen am Rathaus an. Oberbürgermeister Uwe Richrath lobte diesen Einsatz mit den Worten: „Indem Ihr als die Weisen aus dem Morgenland von Haustür zu Haustür zieht, bewegt Ihr die Menschen mit Euren Liedern und dem Segen, den Ihr bringt, zum Spenden – und das bei jedem Wetter. Es ist wirklich toll, dass Ihr diese Aufgabe übernehmt, um anderen Kindern zu helfen.“ Wie in den Vorjahren ziehen in diesen Tagen hunderte Kinder und ihre Begleiter aus den katholischen Kirchengemeinden als Sternsinger durch die Straßen Leverkusens.

Im letzten Jahr waren in Leverkusen 647 Sternsinger und 248 Begleiter unterwegs, die im Stadtgebiet insgesamt  gut 120.000 Euro sammelten. Bundesweit kamen bei der Sternsinger-Aktion 2015, an der rund 330.000 Sternsinger und ihre rund 90.000 Begleitende aus 10.515 Pfarrgemeinden, Schulen und Kindergärten teilnahmen, mehr als 45,5 Millionen Euro Spendengelder zusammen.

Diese großangelegte Aktion zum Dreikönigssingen macht entsprechende Organisation nötig. Wer einen Besuch der Sternsinger wünscht, meldet das bei den Gemeinden an und bekommt Tag und ungefähre Uhrzeit mitgeteilt. Oberbürgermeister Uwe Richrath wandte sich daher auch dankend an die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern: „Die Pfarrgemeinden engagieren sich dabei jedes Jahr tatkräftig bei der Vorbereitung der Mädchen und Jungen, die als Sternsinger von Tür zu Tür ziehen. Sie informieren die Kinder über das Empfängerland und den Alltag der Kinder dort, schreiben Besuchslisten und kümmern sich um die Kostüme.“

Das diesjährige Motto der Sternsinger-Aktion lautet „Respekt für dich, für mich, für andere – in Bolivien und weltweit!“ Bolivien, das diesjährige Beispielland, ist eines der ärmsten Länder des lateinamerikanischen Kontinentes. Das führt bei vielen Menschen zur Landflucht. Die Landbevölkerung wird in den Städten wegen ihrer Herkunft aber häufig ausgegrenzt und diskriminiert, da sie andere Kleidung trägt und eine eigene Sprache spricht. Die Folgen dieser Diskriminierung sind häufig schwerwiegend, teilweise zerbrechen darunter sogar Familien, ist dazu auf den Seiten des Kindermissionswerks ‚Die Sternsinger‘ zu lesen.

Oberbürgermeister Uwe Richrath betonte, wie wichtig Respekt generell ist: „Fehlender Respekt führt leider häufig zu Diskriminierung und Ausgrenzung. Umgekehrt ist Respekt die Grundlage für Gerechtigkeit und Frieden.“ Mit Blick auf die aktuelle Flüchtlingssituation verwies er darauf, dass das Thema Respekt gerade deshalb so aktuell sei.



Pressekontakt: Stadt Leverkusen, Julia Trick

Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Versammelt im Rathaus
Rund 40 Sternsinger der Gemeinde St. Stephanus aus Leverkusen-Bürrig brachten den Dreikönigssegen ins Rathaus

Der Segen ist angebracht
Der Segensspruch „20+C+M+B+16“ wurde erfolgreich über der Eingangstür des Rathauses angebracht.

Geld für die Sammelbüchse
Auch Oberbürgermeister Uwe Richrath hatte eine kleine Spende für die Sternsinger.

Im Rathaus versammelt
Oberbürgermeister Uwe Richrath gemeinsam mit den Sternsingern im Rathaus

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