Hanauer Magistrat bringt Verkauf der Pumpstation auf den Weg
Der Magistrat der Stadt Hanau hat in seiner jüngsten Sitzung dem Verkauf des Kulturdenkmals Pumpstation zugestimmt. Vorbehaltlich der Billigung durch die Stadtverordneten ist damit der Weg frei für die Investorenfamilie Hain/Mahns, die dort für das Behindertenwerk Main-Kinzig samt einem Neubau 28 bis 30 Plätze für die Kurzzeitpflege behinderter 2- bis 18-Jähriger errichten will. Voraussetzung für dieses Konzept ist der Auszug der Freiwilligen Feuerwehr Kesselstadt aus der Pumpstation in die Karlsbader Straße; auch das hat der Magistrat gutgeheißen.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky bezeichnete das Engagement der Investorenfamilie Hain/Mahns als „besonderen Glücksfall für Hanau“. Denn seit der Außerbetriebnahme der 1909/10 gebauten Pumpstation im Jahr 1965 sei der Stadt trotz vieler Anläufe keine wirtschaftlich abbildbare Lösung gelungen. Der Grund seien die hohen Sanierungskosten, die private Kaufinteressenten wiederholt hätten Abstand nehmen lassen und die eine neue Nutzung erst recht für die Stadt Hanau unmöglich gemacht hätte.
Die Investition der Familie Hain/Mahns trage einen „deutlich mäzenatischen Anteil“, unterstrich Kaminsky. Umso dankbarer sei die Stadt und verspreche „alle Ampeln auf Grün zu stellen“, damit das Projekt für die Kurzzeitpflege behinderter junger Menschen umgesetzt werde.
Die Planungsfortschritte für den neuen Feuerwehr-Standort in der Karlsbader Straße erleichterten die beabsichtigte neue Nutzung der Pumpstation, sagte der OB weiter. Hain sieht Endet 2016 den Baubeginn im und an der Pumpstation vor. Dazu Kaminsky: „Toll wäre es, wenn hier der erste Spatenstich parallel zur Eröffnung des Feuerwehr-Ersatzneubaus stattfinden könnte.“
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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