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Hanau, 10. März 2016
Alt für Jung-Patenschaften
- Seniorinnen und Senioren unterstützen Flüchtlinge

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros (BaS) beteiligt sich mit dem Projekt „Alt für Jung-Patenschaften - Seniorenbüros unterstützen Geflüchtete“ an dem neuen Programm des Bundesfamilienministeriums „Menschen stärken Menschen“.  An bis zu 20 Standorten in Deutschland sollen neue Patenschaften für Geflüchtete in verschiedenen Lebensaltern gestiftet werden. Auch das Seniorenbüro Hanau hat sich beworben und wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros für das Projekt ausgewählt.

„Es freut mich sehr, dass das Hanauer Seniorenbüro mit seinem Knowhow als starker Netzwerkpartner bei der Umsetzung dieses Bundesprojektes ausgewählt wurde“, sagt Sozialdezernent Axel Weiss-Thiel. Das Seniorenbüro verfüge über langjährige Kompetenz darin Menschen unterschiedlicher Herkunftsländer zu verbinden und sei für die Aufgabe daher prädestiniert.

Im Vorfeld der Bewerbung wurde bereits Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Koordinierungsstellen und des Internationalen Bund für Sozialarbeit aufgenommen. Lucia Bleibel vom Internationalen Bund für Sozialarbeit und Daniel Freimuth von der städtischen Koordinierungsstelle werden bei der Umsetzung des Projektes unterstützen, indem sie Kontakt zu Geflüchteten herstellen, die nicht mehr in der kommunalen Gemeinschaftsunterkunft auf dem Sportsfield-Gelände leben und inzwischen eigene Wohnungen bezogen haben. Die ehrenamtliche Paten und Mentoren sollen sie bei der Bewältigung alltäglicher Dinge des Lebens in ihrer neuen Heimatstadt Hanau unterstützten.

„Dazu gehören praktische Dinge, wie die Unterstützung bei Behördengängen, die Hausaufgabenhilfe für Kinder oder Kontakte zu Vereinen herzustellen“, zählt Michael Stegmann, Leiter des Seniorenbüros auf. Doch ginge es auch darum die Neuankömmlinge – beispielsweise durch gemeinsame Ausflüge - in das eigene Lebensfeld mit einzubeziehen. Das Hanauer Seniorenbüro wirbt für Paten oder Mentoren, die sich vorstellen können, Menschen in ihrem Alltag zu begleiten und zu unterstützen. „Es gibt sehr viele tolerante ältere engagierte Menschen in Hanau, die Fähigkeiten besitzen, geflüchtete Menschen beim Ankommen in ihrer neuen Heimat zu begleiten.  Wir werden alles dafür tun, dass sich die ehrenamtlichen Paten und die geflüchteten Menschen gut aufgehoben fühlen und die Patenschaft als eine Bereicherung für alle Beteiligte gesehen wird“, so Stegmann.

Menschen, die Interesse haben, eine Patenschaft zu übernehmen, können sich im Hanauer Seniorenbüro, Steinheimer Straße 1, 63450 Hanau, melden oder Kontakt aufnehmen über barbara.heddendorp@hanau.de, Telefon: 06181-66820-60 oder Michael.Stegmann@hanau.de, Telefon:06181-66820-44.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664


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