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Hanau, 10. März 2016
Die nächsten Schritte auf dem Märchenpfad
Zweite Etappe mit Skulpturen wird Montag eingeweiht

Die erste Etappe des Hanauer Märchenpfades wurde vor kurzem von Oberbürgermeister Claus Kaminsky eingeweiht. Gemeinsam mit den jeweiligen Künstlern und Paten enthüllte er die Bronzeskulpturen „König Drosselbart“ am Schlossplatz, „Tischlein deck Dich“ in der Salzstraße und „Rotkäppchen“ an der Französischen Allee. Kurz darauf stellte er der Öffentlichkeit die Illusionswandmalerei von Hanau Radau vor, die eine Ansicht des Geburtshauses des „Malerbruders“ von Jacob und Wilhelm Grimm, Ludwig Emil Grimm, an der Fassade des Rathauses in der Langstraße 41 wiedergibt.

Am Montag, 14. März, dem 226. Geburtstag von Ludwig Emil Grimm, werden die nächsten drei Skulpturen offiziell vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zum Termin herzlich eingeladen. Los geht es um 15.30 Uhr an der Ecke Fahrstraße/Langstraße, wo „Der gestiefelte Kater“ von Martin Hardt unter Patenschaft von Albrecht Krebs / A.K. Bauträger KG Hanau seinen Standort findet. Der Hanauer Silberschmied und Designer hatte das Bürgervotum mit seiner Interpretation des klugen Katers gewonnen. Weiterhin werden zwei Bronzearbeiten des Bildhauers Wilhelm Zimmer aus Schonstett enthüllt: „Daumerlings Wanderschaft“ vor dem Finanzamt Hanau (Patenschaft Gerlind Fischer-Defoy) und „Von dem Teufel mit drei goldenen Haaren“ auf dem Altstädter Markt (Patenschaft Horst Lach / Lach Diamant Hanau).

Oberbürgermeister und Kulturdezernent Kaminsky lobt erneut das bürgerschaftliche Engagement der Skulptur-Patinnen und Paten: „Ohne ihre finanzielle Unterstützung hätte das identitätsstiftende und nachhaltige Projekt Märchenpfad nicht in der Brüder-Grimm-Stadt Hanau realisiert werden können“. Die Figuren würden von Passanten und Besuchern aus nah und fern bisher bestens aufgenommen und als eine Bereicherung des Straßenraums angesehen. „Kunst im Straßenraum ist sehr wichtig, denn sie trägt dazu bei, einer Stadt Identität und Individualität zu geben und sie von anderen Städten unterscheidbar zu machen!“, sagte der OB.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664


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