Seniorenbüros engagieren sich für geflüchtete Menschen
- Erstes Patentreffen am im Hanauer Seniorenbüro
Das Hanauer Seniorenbüro beteiligt sich mit dem Projekt „Alt für Jung-Patenschaften - Seniorenbüros unterstützen Geflüchtete“ an dem neuen Programm des Bundesfamilienministeriums „Menschen stärken Menschen“. Vor kurzem fand das erste Informationstreffen für zehn Menschen statt, die Interesse daran haben sich in diesem neu aufgelegten Projekt des Bundes als Paten zu engagieren. „Die Paten bestimmen selbst in welchem Umfang sie sich engagieren möchten und werden bei ihrem Einsatz vom Hanauer Seniorenbüro begleitet. Das Hanauer Seniorenbüro besitzt große Kompetenzen bei der Einbindung von Freiwilligen und engagierten Menschen in Projekten und ist sehr zuversichtlich, was die Umsetzung des Projektes angeht“, sagt Barbara Heddendorp, Projektkoordinatorin im Seniorenbüro. Vorschläge der zukünftigen Paten wie man die Zusammenarbeit gestalten könne, seien überdies sehr willkommen.
Karl-Ludwig Paap und Renate Krüger möchten im Rahmen ihrer Patenschaft zusammen mit mehreren “Patenkindern“ einen Nutzgarten umzusetzen oder Hochbeete mit Nutzpflanzen gestalten. Lisa Uibel und Thomas Höfels können sich gut vorstellen Menschen zu begleiten, die einen Schulabschluss erreichen möchten und diese mit Rat und Tat bei ihrem Ziel zu unterstützen. Rainer Busch begleitet schon seit längerem einen jungen Mann aus Afghanistan. Auch die Mitglieder der Wohngruppe zusammen(h)alt berichten von den Menschen, die sie seit einiger Zeit begleiten: einen jungen Mann mit seinem zweijährigen Sohn und eine junge Frau aus Somalia. Gabriela Spehar möchte sich gerne die Aufgabe der Begleitung teilen und Monika Nickel wünscht sich, sich möglichst ortsnah als Patin engagieren zu können.
„Das Interesse der Menschen, sich zu engagieren, ist sehr groß“, sagt Heddendorp. „Das Hanauer Seniorenbüro wird alles dafür tun, dass sich die ehrenamtlichen Paten und die geflüchteten Menschen gut aufgehoben fühlten und die Patenschaft als eine Bereicherung für alle Beteiligte gesehen wird.“ Bei der Begleitung und der Begegnung der Menschen wolle das Seniorenbüro versuchen gemeinsame Veranstaltungen in der Gruppe umzusetzen und gemeinsame Ausflüge zu organisieren, erläutert Heddendorp. In diesem Zusammenhang soll das erfolgreiche Projekt HanauBeweger -„Soziale Stadterkundungen“ für ehrenamtlich Engagierte und geflüchtete Menschen angeboten werden.
Das erste Kontakttreffen zwischen interessierten Paten und geflüchtete Menschen findet am 25.04.2016 um 14:30 Uhr im Brockenhaus Hanau statt. Dort treffen auch schon bestehende Patenschaften auf Menschen, die eine neue Patenschaft eingehen möchten. Die Koordinierungsstelle Asyl der Stadt Hanau unterstützt das erste Kontaktreffen und stellt weitere Kontakte zu geflüchteten Menschen her, die Interesse an einer Begleitung haben.
Zum Projekt der Willkommenslotsen, welches ein Projekt des Landes Hessen ist, besteht eine sehr gute Vernetzung, so dass die Teilnahme am Bundesprojekt als Bereicherung der Angebote in der Flüchtlingsarbeit verstanden wird.
Menschen, die sich für das Patenprojekt interessieren, erhalten weitere Information im Seniorenbüro, Steinheimer Straße 1, 63450 Hanau, barbara.heddendorp@hanau.de, Telefon 06181-66820-60.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664
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Erstes Patentreffen im Seniorenbüro
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