Hanaus Stadtrat Andreas Kowol ruft zu Mithilfe gegen Stechmücken auf
Die Saison der Stechmücken hat insbesondere in Waldgebieten gerade begonnen. Wer dort unterwegs ist –erst recht wo es feuchte Stellen gibt – hat das möglicherweise schon zu spüren bekommen. Die Stadt Hanau ruft die Bevölkerung auf, vor allem beim vorbeugenden Bekämpfen der Quälgeister mitzuhelfen. „Mittlerweile ist es in der Brüder-Grimm-Stadt geübte Praxis, dass viele Mitbürger und Mitbürgerinnen in ihrem Wohn- und Gartenbereich gute Arbeit leisten, um eine massenhafte Vermehrung von Stechmücken zu unterbinden“, so Stadtrat Andreas Kowol.
Zunächst sollten alle unnötigen Wasserbehälter und Regenwasser-Ansammlungen ausgeleert werden, damit die Stechmückenlarven sich nicht entwickeln können, rät der Umweltdezernent. Für Regentonnen, Bewässerungsgefäße und Teiche kann bietet die Stadt wieder den Biologischen Wirkstoff BTI in Tablettenform im Stadtladen kostenfrei an.
Als Informationshilfe liegt bei der Stadt Hanau das Faltblatt „Was tun gegen Steckmücken?“ aus. Dieses ist im Stadtladen erhältlich oder im Internet abrufbar unter http://www.hanau.de/lih/natur/arten/059092/index.html.
Hier gibt nützliche Tipps, wobei die städtische Naturschutzbehörde die Erfahrung der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage e.V. (KABS) nutzt.
Die Broschüre zeigt, wie einfache Mittel schon vorbeugend helfen. Dazu zählt beispielsweise kleinere Gartengefäße umzustülpen, damit sich darin kein Regenwasser sammelt. Regentonnen sollten abgedeckt und Flachdächer kontrolliert werden. Denn Mückenweibchen legen ihre Eipakete selbst auf kleine stehende Wasseroberflächen. Werden diese Wasserflächen reduziert, so finden die Weibchen keine geeigneten Brutplätze. Das Leeren von Wassergefäßen führt zudem dazu, dass Mückengelege oder Mückenlarven aufs Trockene fallen und absterben.
In Teichen können Fische eingesetzt werden, denn diese vernichten die Mückenbrut am besten. Überall dort wo dies nicht möglich ist, sollten Culinex-Tabletten mit dem biologischen Wirkstoff Bacillus thuringiensis israelensis (Bti) zum Einsatz kommen. Damit lassen sich die Mückenlarven im stehenden Wasser von Zisternen, Wassertonnen und Teichen bekämpfen. Hierbei handelt es sich um ein rein biologisches Mittel, das für Mensch und Natur unbedenklich ist.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Joachim Haas-Feldmann, Telefon 06181/295-266
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