Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 20. Juni 2016

OB Trümper ruft Bürger zur Hilfe bei der Integration von Geflüchteten auf

Anlass ist der heutige Weltflüchtlingstag

Am heutigen Weltflüchtlingstag hat Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper sich für das Engagement der Magdeburgerinnen und Magdeburger für Geflüchtete bedankt und zugleich für mehr Patenschaften geworben. Außerdem fordert er vom Land eine Richtlinie zur gleichmäßigen Aufteilung von Flüchtlingskindern in den Schulen der Landeshauptstadt.

 

„Ich bedanke mich bei allen haupt- und ehrenamtlichen Helfern, die in den vergangenen Monaten dafür gesorgt haben, dass sich Flüchtlinge hier in Magdeburg willkommen fühlen konnten“, so Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. „Die Willkommensbündnisse, Kirchengemeinden, die Freiwilligenagentur sowie Paten haben Außerordentliches geleistet und das verdient meine höchste Anerkennung. Unsere große Aufgabe ist nach wie vor die Integration dieser neuen Mitbürger. Dabei halte ich Patenschaften für sehr sinnvoll, denn so gelingt der Einstieg in den Alltag und das Ankommen in der Magdeburger Gesellschaft ein einfachsten. Ich rufe alle Magdeburgerinnen und Magdeburger auf, über eine solche Patenschaft mit Geflüchteten nachzudenken und diese mit Leben zu erfüllen.“ Sowohl das Sozialamt der Landeshauptstadt, der Migrationsbeirat oder Partner wie die Freiwilligenagentur oder die Willkommensbündnisse beraten alle, die ihre Hilfe anbieten.

 

Damit den Familien das Einleben in Magdeburg gelingt, ist die schulische Integration der geflüchteten Mädchen und Jungen ein weiterer Meilenstein. Oberbürgermeister Dr. Trümper baut dabei auch auf Unterstützung vom Land: „Wir brauchen eine Richtlinie, die nach einer Art Schuleingangsphase die optimale Aufteilung der Flüchtlingskinder auf die Schulen der Landeshauptstadt regelt. Wenn in jeder Einrichtung gleichmäßig viele Kinder mit Migrationshintergrund mit deutschen Kindern lernen, sind die Chancen auf schnellen Spracherwerb und gelungene Integration am höchsten“, so der Magdeburger Oberbürgermeister. Schwerpunktschulen müssen vermieden werden.

 

 

Hintergrund

Die UN-Vollversammlung hat im Jahr 2001 den 20. Juni zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen. Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen. Der Weltflüchtlingstag ist den Flüchtlingen, Asylsuchenden, Binnenvertriebenen, Staatenlosen und Rückkehrern auf der ganzen Welt gewidmet, um ihre Hoffnungen und Sehnsüchte nach einem besseren Leben zu würdigen.

 

Knapp 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht vor Kriegen, Konflikten und Verfolgung. Dies ist die höchste Zahl, die jemals vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR verzeichnet wurde.




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