Die Verwaltungsspitze der Landeshauptstadt Magdeburg hat die Grundsatzerklärung „Null Toleranz gegen Gewalt am Arbeitsplatz" beschlossen. Bei der zugrundeliegenden Drucksache handelt es sich um eine Erklärung mit großer Symbolkraft, zu der sich Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper und der Gesamtpersonalrat gemeinsam bekannt haben. Sie soll künftig an möglichst vielen öffentlichen Stellen der Verwaltung sichtbar ausgehängt werden.
„Leider gewinnen Themen wie verbale und körperliche Aggression, Sachbeschädigung oder Bedrohung zunehmend an Aktualität. Wir möchten damit vor allem auch Unsicherheiten bei unseren Mitarbeitern begegnen“, sagt Holger Platz, Beigeordneter für Umwelt, Personal und Allgemeine Verwaltung. „Deshalb gehört zur Grundsatzerklärung auch ein Handlungsleitfaden mit vielen konkreten Empfehlungen und Anlagen.“
Mit der Grundsatzerklärung und dem Handlungsleitfaden soll ein deutliches Signal sowohl nach innen – an Stadtverwaltungsmitarbeiter und deren Kunden – als auch nach außen an alle Bürger gesendet werden, dass jegliche Formen von Gewalt, von verbalen Attacken bis hin zum tätlichen Angriff, nicht geduldet und mit Sanktionen belegt werden. Die Landeshauptstadt positioniert sich damit als ein gewaltfreier Ort, an dem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie deren Kunden sich sicher fühlen sollen.
Vorbild für diese Herangehensweise und für das klare Bekenntnis gegen Gewalt ist die Geschäftsanweisung Schutz und Sicherheit des Jobcenters Magdeburg.
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Handlungsleitfaden