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Hanau, 01. August 2016
„Positive Entwicklung von Hanau strahlt weit in die Region hinaus“
Gelnhausens Bürgermeister Thorsten Stolz informiert sich vor Ort zur Stadtentwicklung

Das Forum Hanau mit Stadtbibliothek, der neu gestaltete Freiheitsplatz mit dem modernen ZOB und den Oppenheim-Denkmal, der Marktplatz mit seinen gastronomischen Angeboten sowie verschiedene ehemalige US-Militärgelände waren Ziele der Stadtentwicklungstour, auf die Oberbürgermeister Claus Kaminsky seinen Bürgermeisterkollegen Thorsten Stolz aus Gelnhausen mitnahm. Beide tauschten sich über die Entwicklungen in ihren Städten aus. „Wir haben in den vergangenen Jahren den gesamten Stadtkern neu gestaltet, inklusive Freiheitsplatz, Marktplatz, Altstädter Markt und die umliegenden Straßen und Fußgängerzonen“, berichtet der OB. Das Image der Stadt im Umland habe sich seither drastisch verbessert und die Besucherfrequenz habe sich seit der Neueröffnung der Innenstadt im September vergangenen Jahres ebenfalls deutlich erhöht, berichtet der OB stolz. „Seit Januar 2010 ist zudem die Einwohnerzahl der Stadt Hanau um mehr als 8000 Menschen angewachsen“, berichtete  Kaminsky, „weil wir zum einen durch Stadtumbau und Konversion neue Arbeitsplätze schaffen, aber auch weil wir die Stadt attraktiver zum Leben und Arbeiten machen.“ Stolz zeigte sich beeindruckt von der Metamorphose, die die Innenstadt in den vergangenen Jahren erlebt hat. „Ich kann mich noch an die Blechlawine auf dem Freiheitsplatz aus meiner Kindheit erinnern. Da meine Großeltern in Hanau gelebt haben, bin ich mit der Entwicklung der Brüder-Grimm-Stadt sehr vertraut“, erzählt er. „Seither hat sich viel getan. Das ist eine wirklich tolle Entwicklung!“

Anschließend zeigte der OB seinem Kollegen noch einige Konversionsliegenschaften im Stadtteil Lamboy/Tümpelgarten: Den historischen Teil der Hutier-Kaserne, der inzwischen Sophie-Scholl-Platz heißt, nach und nach saniert wird, und eine schicke Geschäftsadresse geworden ist; das neue Gewerbegebiet „Am Lamboywald“, das sich nach und nach mit neuen Unternehmensansiedlungen füllt; die schicken Yorckhof Stadtvillen und die attraktive Cardwell-Wohnanlage, die schon lange komplett bewohnt sind. Dieser Stadtteil habe von der Konversion der US-Militärflächen profitiert wie kaum ein anderer, berichtet Kaminsky. Mit den neuen Wohnquartieren  würde die hohe Wohn-und Aufenthaltsqualität im Stadtteil nochmals deutlich erhöht. Zudem gelänge es der Stadt Hanau mit Hilfe der Konversion der ehemaligen US-Militärgebiete dem hohen Siedlungsdruck ins Rhein-Main-Gebiet zu begegnen. „Seitdem wir begonnen haben, die ehemaligen US-Liegenschaften für die zivile Nutzung zurückzugewinnen, sind allein auf den Konversionsgebieten über 1000 Wohneinheiten entstanden oder aktuell im Entstehen“, erzählt der OB und erinnerte beispielsweise auch an den Argonnerpark, den Lehrhöfer Park sowie das Cardwell-Area, das kurz vor Baubeginn stehe.  Auch die Pioneer-Kaserne in Wolfgang wolle die Stadt bekanntermaßen selbst kaufen und  in großen Teilen  zu Wohnareal umfunktionieren. Die Unterschrift für den Kaufvertrag stehe unmittelbar bevor, berichtet Kaminsky.

„Wir tun - auch im Rahmen des Stadtumbaus und der Entwicklung der Stadtteile - alles, um der großen Nachfrage nach Wohnraum in Hanau gerecht zu werden“ erläuterte der Rathaus-Chef. Hier habe sich die Konversion als riesige Chance erwiesen, die man in der Brüder-Grimm-Stadt mit beiden Händen ergriffen habe.

„Hanau hat die Konversion wirklich außergewöhnlich gut gemeistert!“ stellte Stolz fest und betonte, dass die positive Entwicklung der Stadt weit in die Region hinausstrahle. Er lud OB Kaminsky zu einem Gegenbesuch in Gelnhausen ein, um ihm dort im Herbst das Konzept für das Barbarossa City Outlet im ehemaligen JOH-Kaufhaus vorzustellen und ihm den gelungenen Abschluss der Konversion in Gelnhausen zu präsentieren. „Eine Einladung, die ich sehr gerne annehme!“, freute sich der OB.



Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664




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Foto: Stadt Hanau



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