Große und Kleine suchen gemeinsam nach Lösungen
- HIS Straßenverkehrsmanagement besucht Kita Heilig Geist
In einer Umfrage des Kinder- und Jugendbüros der Stadt Hanau äußerten sich Kinder vom Hort der Katholischen Kindertagesstätte Heilig Geist jüngst kritisch über die Grünphase an der Ampelschaltung an der Ecke Lamboystraße und Friedrich-Engels-Straße. Sie sei viel zu kurz und ließe kaum genug Zeit, um über die Straße zu laufen, berichteten die Kinder. Carolin Kornberger, die Ansprechpartnerin im Kinder- und Jugendbüro, das von Andrea Pillmann, Leiterin der Stabsstelle Prävention, ins Leben gerufen wurde, nahm diese und andere Anregungen entgegen und informierte die Straßenverkehrsbehörde über den Missstand.
In Folge wurde von Klaus Jäger, Abteilungsleiter der Straßenverkehrsbehörde, ein Termin mit den Kita-Kindern vereinbart, um mit ihnen über die Ampelschaltung zu sprechen und ihnen Gelegenheit zu geben weitere Fragen zu stellen und Anliegen vorzubringen. Zum Termin erschienen zudem auch Vertreter vom Hanau Infrastruktur Service, Abteilung Verkehr (HIS).
Oberbürgermeister Claus Kaminsky begrüßt die schnelle Reaktion seitens der städtischen Behörden: „ Das ist ein klares Zeichen dafür, dass die kinderfreundliche Kommune Hanau die Anliegen der Kinder ernst nimmt und diese nicht im Sande verlaufen lässt.“ Es sei für die Stadt von großer Bedeutung den jungen Mitbürgerinnen und –bürgern ein Sprachrohr zur Verfügung zu stellen und ihre Bedürfnisse und Sorgen ernst zu nehmen. „Das UNICEF-Siegel „Kinderfreundliche Kommune“, das wir als erste Stadt in Deutschland verliehen bekommen haben, ist für uns sowohl Auszeichnung, als auch Ansporn immer besser zu werden.“
Die Besucher der Kita Heilig Geist brachten unter anderem ein Laptop mit, auf dem die Kinder sehen konnten, wie viele Autos und Fußgänger täglich die kritische Kreuzung überqueren und wie die Ampeln dort geschaltet sind. Natürlich wurde die Ampelschaltung auch gemeinsam live vor Ort getestet. Die Kindern lernten dabei, dass sie nicht fürchten müssen umgefahren zu werden, wenn die Ampel von grün auf rot umschaltet, während sie noch auf der Straße sind. „Es bleibt auch danach noch genug Zeit, um die Kreuzung zu überqueren“, erklärte HIS-Vertreter Thomas Reinhard.
Ein weiterer Kritikpunkt der Kita-Kinder bezog sich auf die Tatsache, dass Autofahrer die aus der Karl-Marx-Straße kommen, gleichzeitig mit den Fußgängern grün haben und beim rechts Abbiegen immer wieder übersehen, dass hier Fußgänger die Straße überqueren könnten. Auch hierzu hatten die Mitarbeiter von HIS eine gute Nachricht: „Die Ampelschaltung der Lamboystraße wird komplett überarbeitet werden, so dass Fußgänger eine längere Grünphase bekommen“, erklärte Thomas Reinhard. Des Weiteren schlug HIS vor, eine Warnleuchte an der Ampel auf der gegenüberliegenden Straßenseite anzubringen. Dies wird nun auf die Machbarkeit hin überprüft. Zu guter Letzt beschlossen die Kinder eine Holzfigur in Form eines Kindes zu gestalten, die an der Ampel angebracht werden und Autofahrer darauf aufmerksam machen soll, dass hier zahlreiche Kinder die Straße kreuzen.
Zufrieden gingen am Ende große und kleine Gesprächspartner auseinander, in dem Gefühl gemeinsam eine Menge erreicht zu haben. „Ich freue mich, dass ich diesen Punkt für die Kinder habe klären können und werde auch weiterhin daran arbeiten die Interessen der Kinder und Jugendlichen in Hanau zu vertreten“, sagte Carolin Kornberger.
Alle Kinder in Hanau, die ein Anliegen haben, können sich im Kinder-und Jugendbüro melden und es dort vortragen. Das Kinder-und Jugendbüro ist Mittwochs von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr besetzt, außerdem gibt es Termine nach Absprache unter der Telefonnummer: 06181-295 8038 oder kinderjugendbuero@hanau.de.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Ute Wolf, Telefon 06181/295-664
Zu dieser Meldung können wir Ihnen ist folgendes Medium anbieten:
Kita Kinder Heilig Geist
Gemeinsam mit Vertretern der Verkehrsabteilung verschafften sich die Kinder der Kita Heilig Geist einen Überblick über die Ampelschaltung und die anstehenden Veränderungen.
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