Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 02. November 2016

»Institut für fadenscheinige Meeresforschung« Kunstinstallation in den Gruson-Gewächshäusern

Versendet im Auftrag des hr.fleischer e.V. - Kunst- und Projektraum - Kiosk am Reileck

Die Installationen des »Instituts für fadenscheinige Meeresforschung« sind Ergebnis eines künstlerischen Jahresprojektes des hr.fleischer e.V. – Kunst- und Projektraum – Kiosk am Reileck in Halle (Saale). Vom 8. November 2016 bis zum 26. Februrar 2017 werden nun Objekte des Instituts in den Gruson-Gewächshäusern der Stadt Magdeburg zu sehen sein. Die Vernissage am 7. November 2016 um 19 Uhr gibt die Möglichkeit mit Mitgliedern des Kunstvereins und Akteur*innen des Projekts ins Gespräch zu kommen.


Der hr.fleischer e.V. wurde 2009 von einer Gruppe von Künstler*innen und Designer*innen ins Leben gerufen. Ziel des Vereins ist es, den Ort und den Raum des alten Zeitungskiosk der Serie K 600 am Reileck in Halle (Saale) für Kunstaktionen und Ausstellungen zu nutzen. Der Standort des Kiosk an einer sehr stark von Autos, Straßenbahnen und Fußgängern frequentierten Kreuzung und des offenen, von allen Seiten gut einsehbaren Solitärs, regen Mitglieder und eingeladene Künstler*innen immer wieder aufs Neue an, sich mit dem urbanen Stadtraum, dem Ort, dem vorbeigleitenden Verkehr und den dort ansässigen Menschen auseinanderzusetzen. Der Verein lädt regelmäßig zu Ausstellungen, Lesungen und Aktionen am Kiosk am Reileck ein.


Die Wiederherstellung aller Glasflächen des Kiosk im Jahr 2014 und die naheliegende Assoziation des Kiosk mit einem Aquarium regte die Mitglieder zu dieser umfangreichen, über das gesamte Jahr 2015 laufenden Häkelaktion an. Mitglieder des Vereins trafen sich zu öffentlichen Häkelaktionen in der Stadt Halle (Saale). Geplant war eine Gemeinschaftsausstellung im Kunst- und Projektraum Kiosk am Reileck zum Jahreswechsel 2015/2016. Im Laufe des Jahres gingen an verschiedenen Orten der Stadt Halle Häkelfreudige auf Schatzsuche. Es konnten viele Mithäkler gewonnen werden. Alle waren erstaunt, wie kreativ und virtuos diese einfache Handarbeitstechnik sein kann. Beginnend mit einfachen Rotationsformen steigerten sich die Teilnehmenden bis zu komplexem Meeresgetier. Manchmal ging dabei auch die Fantasie mit ihnen durch. Immer mehr verstanden sie den »Lauf des Fadens« und die »Ausnutzung der möglichen Spannungen« – immer wieder ein Versuch auch über das Gewohnte hinauszugehen. Es entstanden 395 Objekte, erstellt von mehr als 40 Personen, die in der gemeinsamen ersten Ausstellung vom 30. Dezember 2015 bis zum 3. Februar 2016 im Kiosk am Reileck zu sehen waren.


In Anbetracht, dass die Teilnehmenden an diesem Projekt aus ganz Sachsen-Anhalt kamen, freuen wir uns, nun das »Institut für fadenscheinige Meeresforschung« in botanisch-wissenschaftlicher Umgebung der Gewächshäuser von Magdeburg zeigen zu können und so auch Besuchern, fern von Halle, die Möglichkeit zu geben, auf traumhafte Schatzsuche und zoologische Betrachtungen zu gehen.




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