Am kommenden Mittwoch, den 16. November, wird ab 16.00 Uhr im Alten Rathaus der Bearbeitungsstand des Klimaanpassungskonzeptes der Landeshauptstadt Magdeburg vorgestellt. Dieses Konzept wird derzeit durch das Thüringer Institut für Nachhaltigkeit und Klimaschutz (ThINK GmbH) erstellt. Dabei sollen in einem öffentlichen Workshop konkrete Anpassungsideen entwickelt werden. Alle interessierten Magdeburgerinnen und Magdeburger sowie Gäste der Stadt sind dazu herzlich eingeladen.
Eröffnet wird der Workshop von Holger Platz, Beigeordneter für Kommunales, Umwelt und Allgemeine Verwaltung. Im Anschluss daran wird Jakob Maercker von der ThINK GmbH in das Klimaanpassungskonzept Magdeburg einleiten und das Vorgehen kurz erläutern. So gibt es in diesem zweiten öffentlichen Workshop drei thematische Arbeitsgruppen, die als Klima-Tische bezeichnet werden. Innerhalb der Gruppen sollen Vorschläge diskutiert und bewertet werden. Zudem muss überlegt werden, wo in Magdeburg diese am effektivsten einzusetzen wären. Die jeweiligen Klima-Tische werden von Mitarbeitern der ThINK GmbH begleitet.
Zu folgenden Themen können sich die Teilnehmer zusammenfinden: Wärmebelastung für die Bevölkerung und Trockenstress für das Stadtgrün, Unwetterereignisse und Hochwasser an der Elbe sowie Wasserknappheit auf Ackerflächen, Trockenheit auf Waldflächen und Erosion durch Starkregen auf Ackerflächen.
Gegen 18.00 Uhr sollen die Ergebnisse und Diskussionen der jeweiligen Klima-Tische kurz zusammengefasst werden. Das Umweltamt der Landeshauptstadt freut sich auf viele interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer und bittet um Anmeldungen entweder telefonisch unter 0391/ 540 2600 oder per E-Mail an Claudia.Fricke@ua.magdeburg.de.
Hintergrund
Seit Januar 2016 erarbeitet die Landeshauptstadt Magdeburg unter Beteiligung des Thüringer Instituts für Nachhaltigkeit und Klimaschutz (ThINK GmbH) aus Jena ein Konzept zur Anpassung an den Klimawandel. Darin sollen Lösungswege aufgezeigt werden, wie z. B. den zukünftig häufigeren Hitzetagen, der zunehmenden Trockenheit und lokalen Überschwemmungen in Magdeburg begegnet werden kann. In einer ersten öffentlichen Veranstaltung am 22. Juni 2016 wurden bereits Untersuchungsergebnisse vorgestellt und diskutiert.