
Kreis Unna. (PK) Die Beispiele sind zahlreich, die Erfolge gut. Deshalb stimmte der Kreistag für den weiteren Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit. Konkret gab er am 13. Dezember grünes Licht für die Übernahme des Ausgleichsflächenmanagements bei Bauvorhaben in Selm durch den Kreis.
Mit dem nun unterschriftsreifen Vertrag kauft die Stadt Selm das bei der Kreisverwaltung vorhandene Know-how für mindestens zehn Jahre ein. Dafür bekommt der Kreis einen Obolus, der sich am Umfang der durchzuführenden Ausgleichsmaßnahmen orientiert – es rechnet sich also für beide Partner.
Der Kreis erledigt das Ausgleichsflächenmanagement bereits für Unna (seit 2003), Bönen (2004), Fröndenberg/Ruhr (2005), Kamen und Holzwickede (jeweils 2016).