Fasching feiern für einen guten Zweck
Holger Schuler übergibt 800 Euro für Petry-Stiftung
Das fröhliche Hoffest, das die Orthopädie-Schuhtechnik Schuler in Großauheim alljährlich am Faschingsdienstag organisiert, wird von Mal zu Mal beliebter. Damit wächst auch der Spendenerlös, den Holger Schuler der Edi-Petry-Stiftung für Bedürftige, Menschen mit Behinderungen und Kranke in Großauheim zur Verfügung stellt. Diesmal übergab er Oberbürgermeister Claus Kaminsky in dessen Funktion als Vorsitzender der nach Eduard Petry benannten Stiftung einen Scheck über 800 Euro.
Seit vielen Jahren ist es geschätzte Tradition im Freundes- und Bekanntenkreis, dass im Hof des Familienunternehmens vor, während und nach dem Großauheimer Faschingsumzug Essen und Getränke für Besucherinnen und Besucher angeboten werden, um gleichzeitig Spenden für die Edy-Petry-Stiftung zu sammeln. „Gute Laune und der Spaß kannten wieder keine Grenzen“, konnte Schuler berichten, bevor er dem OB, der in Begleitung des stellvertretenden Vorsitzenden Walter Loll und dem Beiratsmitglied Jochen Grün gekommen war, den Erlös des diesjährigen Faschingstreibens überreichte.
Die stolze Summe war das Ergebnis freiwilliger Spenden, denn beim Faschings-Hoffest ist es üblich, für die Verpflegung keinen festen Preis zu verlangen, sondern jeder gibt soviel in die Spendenbox, wie er es für richtig hält. Deshalb galt der Dank der Stiftungsvertreter nicht nur dem Organisator Holger Schuler, sondern auch den Freunden und Bekannten des Unternehmers, die sich so großzügig gezeigt hatten.
Die Edi-Petry-Stiftung ist ein Vermächtnis von Eduard Petry, der einst die Armen- und Krankenhilfe Großauheim ins Leben gerufen hatte. Wie OB Kaminsky sagte, ist dank des großen persönlichen Einsatzes von Edi Petry in Großauheim eine ganz eigene Tradition des Helfens entstanden. Benannt nach ihrem Begründer ist die Edi-Petry-Stiftung bis heute einzigartig in der Region und kann dank solcher Spenden wie die des Großauheimer Familienunternehmens dafür sorgen, dass das soziale Netz hier ein wenig enger geknüpft ist als andernorts.
Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929
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Foto: Stadt Hanau
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