Landeshauptstadt Magdeburg: PRESSEINFORMATIONEN

Magdeburg, 05. April 2017

Landeshauptstadt Magdeburg vergibt Umweltpreis für erneuerbare Energien und Klimaschutz

Innovative Ideen gesucht/Bewerbung bis 30. April möglich

Ottostadt Magdeburg.

In diesem Jahr vergibt die Landeshauptstadt Magdeburg den 4. Umweltpreis für erneuerbare Energien und Klimaschutz. Noch bis zum 30. April können sich Firmen, Institutionen, Schulen und Privatpersonen dafür bewerben. Der Preis für die innovative Erzeugung oder Nutzung erneuerbarer Energien, aber auch für die Entwicklung und Umsetzung zukunftsorientierter Projekte und Initiativen wird in den Bereichen Forschung, Wirtschaft sowie Jugend und Privatpersonen ausgeschrieben. Jede Kategorie ist mit insgesamt 4.000 Euro dotiert.

 

Die eingereichten Beiträge sollen beispielgebende Aktivitäten, Leistungen oder Lösungen zur CO2-Einsparung aufzeigen. Dazu können der Einsatz regenerativer Energien sowie die Entwicklung und die Anwendung neuer Technologien zur Energieeinsparung oder -optimierung zählen. Preiswürdig sind außerdem Initiativen und Projekte in den Themenfeldern Klimaschutz und Klimaanpassung.

 

Bewerbungen können schriftlich an die Landeshauptstadt Magdeburg, Umweltamt, Stabsstelle Klimaschutz/ Umweltvorsorge, 39090 Magdeburg, gesendet werden.

 

Für Rückfragen steht Claudia Fricke unter der Rufnummer 0391/ 540 2600 oder per E-Mail unter Claudia.Fricke@ua.magdeburg.de zur Verfügung.

 

Nähere Informationen zum Umweltpreis und Teilnahmebedingungen sind auch im Internet im Klimaschutzportal der Landeshauptstadt Magdeburg zu finden.

 

Hintergrund

Seit 1993 ist Magdeburg Mitglied im „Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.“. Im Rahmen ihrer Mitgliedschaft unterstützt die Landeshauptstadt jährlich Projekte zum Schutz des Regenwaldes.

 

Im Juli 2006 hatte der Stadtrat beschlossen, dass Magdeburg „Modellstadt regenerativer Energien“ werden soll. Diesem Ziel dient nicht nur der Einsatz umweltfreundlicher Technologien, sondern auch der weitere Ausbau der Kreislaufwirtschaft und der Produktionsstandorte für regenerative Energien und Energiesysteme. In diesem Zusammenhang wurde u.a. der Magdeburger Umweltpreis eingerichtet und 2011 das erste Mal vergeben. Seitdem wird er alle zwei Jahre ausgelobt.

 

Ziel ist es weiterhin, den Ausstoß klimarelevanter Gase zu reduzieren. Durch die Aufstellung und Verabschiedung des Magdeburger Energie- und Klimaschutzprogramms sowie der Umsetzung der Maßnahmen und von Energieeffizienzprojekten hat die Landeshauptstadt Magdeburg ihre Aktivitäten im Bereich des Klimaschutzes und der Energieeffizienz verstärkt, um damit ihrer Vorbildwirkung gerecht zu werden.

Zudem wurde Magdeburg 2015 vom Bundesumweltministerium (BMUB) als eine von 22 Masterplankommunen 100% Klimaschutz ausgewählt und erhält hierfür Fördermittel. Das Ziel ist, bis 2050 die CO2-Emissionen um 95 % und den End-Energieverbrauch um deutlich über 50% zu reduzieren (jeweils gegenüber Stand 1990). Auch wenn Magdeburg mit einer Reduzierung um rund 2/3 der CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 schon viel erreicht hat, ist es noch ein weiter Weg, die ambitionierten o.g. Ziele zu erreichen. Im vergangenen Jahr ist deshalb mit der Erstellung des Masterplankonzeptes unter aktiver Einbeziehung aller relevanten Akteure und insbesondere der Zivilgesellschaft begonnen worden.




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