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Magdeburg, 06. April 2017

Fachwerkkapelle nach Sanierung wieder für Trauerfeiern freigegeben

Friedhof Rothensee

Ottostadt Magdeburg. In der vergangenen Woche hat der Eigenbetrieb Stadtgarten und Friedhöfe Magdeburg die Friedhofskapelle auf dem Rothenseer Friedhof nach umfangreichen Sanierungsarbeiten wieder für Trauerfeiern freigegeben. Breits am vergangenen Freitag hat in der Kapelle die erste Trauerfeier stattgefunden.

Die Friedhofskapelle aus Fachwerk wurde für rund 130.000 Euro grundhaft erneuert. Darüber hinaus wurden das Umfeld sowie die Innenausstattung der Kapelle entsprechend angepasst. Eine Rampe ermöglicht nun einen barrierefreien Zugang zur Kapelle. Zudem umfasst der sanierte Kapellenkomplex eine moderne ebenfalls uneingeschränkt zugängliche öffentliche Toilette. Der Eingangsbereich der Kapelle wurde mit verschiedenen Stauden bepflanzt.

 

Den Innenraum der Friedhofskapelle schmückt unter anderem ein an der Decke befestigtes Mobile aus Metall und Glas, welches mit seiner filigranen Gestalt und dezenten Farbakzenten einen Kontrast zu den klaren Linien der Fachwerkarchitektur der Feierhalle bildet. Das Mobile, welches durch seine bunten blattförmigen Glasornamente besticht, stammt aus der Manufaktur der Magdeburger Glaskünstlerin Janette Zieger. Eine dezente dunkelbraune Bestuhlung mit terrakottafarbener Polsterung rundet das Innenraumensemble der Kapelle ab.

 

Hintergrund

Im Laufe der Sanierungsarbeiten wurde zunächst der Anbau der alten Kapelle abgerissen und entsorgt. Parallel dazu sind die Vorbereitungen zum Rückbau des östlichen Gebäudeteils getroffen worden. In den betroffenen Bereichen wurde die Dacheindeckung aufgenommen und zur Wiederverwendung zwischengelagert. Zudem fand der Rückbau der Außenwände einschließlich der Fundamente statt. Die Freilegung der Sockelbereiche der Friedhofskapelle förderte gravierende Schäden an der tragenden Holzkonstruktion, speziell im Schwellbereich zu Tage. Hier waren keine Schwellen mehr vorhanden und auch die aufgehenden Stiele – die vertikal stützenden Hölzer des Fachwerks – waren im Fußbereich stark sanierungsbedürftig.

 

Nach der Aufnahme der unteren gemauerten Gefache sind die notwendigen Holzarbeiten zimmermannsmäßig durchgeführt worden. Da das Fachwerk auch in der sanierten Kapelle sichtbar bleiben sollte, wurde hierbei bewusst auf die Verwendung von Nagelblechen, Winkeln und dergleichen verzichtet. Im Anschluss an die Sanierung der Bestandshölzer wurde der östliche Giebel als Fachwerkkonstruktion neu erstellt. Die Ausmauerung und anschließende Verputzung der Gefache erfolgte unmittelbar danach. In den vergangenen Wochen konnten dann die Restarbeiten abgeschlossen werden, sodass die Kapelle nun wieder im vollen Umfang genutzt werden kann.

 




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