Nr. 154 Kreis Steinfurt, 07. Mai 2024

Kreis, Kommunen und Zukunftsnetz „Mobilität NRW“ wollen Zusammenarbeit ausbauen

Austauschtreffen Sharing-Dienste im Kreishaus

Kreis Steinfurt. Das Thema Sharing-Mobilität stand jetzt im Mittelpunkt eines Austauschtreffens im Steinfurter Kreishaus. Den rund 30 Vertreterinnen und Vertretern des Kreises, der kreisangehörigen Kommunen und des Zukunftsnetzes „Mobilität NRW“ bot es eine Plattform, um über Sharing-Mobilität, also die gemeinsame Nutzung von Verkehrsmitteln, und ihre Rolle im Kontext einer modernen und zukunftsorientierten Mobilitätsgestaltung, in den Dialog zu gehen. Organisiert worden war die Veranstaltung vom Amt für Planung, Naturschutz und Mobilität. Das Zukunftsnetz „Mobilität NRW“ übernahm die fachliche Begleitung.

Bau- und Umweltdezernent Carsten Rehers betonte gleich zu Beginn die Bedeutung einer vernetzten und multimodalen Mobilität für die Region. Der Kreis strebt gemeinsam mit den Kommunen eine Stärkung der klimafreundlichen Mobilität an, zu der Sharing-Dienste wie Car-Sharing, Bike-Sharing und Lastenrad-Sharing einen wichtigen Beitrag leisten können.

In einer Reihe von Präsentationen stellten Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen bereits realisierte oder geplante Sharing-Maßnahmen vor, die sowohl die Vielfalt als auch die Potenziale dieses Ansatzes verdeutlichten. Besondere Aufmerksamkeit lag dabei auf Fragen des Systemaufbaus, den Voraussetzungen für erfolgreiche Sharing-Angebote, der Finanzierung und Wirtschaftlichkeit sowie der weiteren Zusammenarbeit zwischen Kreis, Kommunen und dem Zukunftsnetz „Mobilität NRW“.

Eine im Vorfeld des Treffens vom Kreis durchgeführte Online-Befragung zeigte zudem, dass in den Kommunen Bedarf für weitere Sharing-Angebote besteht. Sie spielen eine wichtige Rolle in den kommunalen Mobilitätskonzepten und werden unter anderem in Emsdetten, Greven, Hörstel, Ibbenbüren, Ladbergen, Mettingen und Steinfurt bereits vorgehalten. Car- und Bike-Sharing ergänzen die vorhandenen Mobilitätsmöglichkeiten und werden von den Kommunen als Bausteine für einen zeitgemäßen Mobilitätsmix betrachtet. Weitere Angebote sind in den Kommunen derzeit in Planung.

Insgesamt wurde deutlich, dass die Städte und Gemeinden im Kreis vielfach vor denselben Fragestellungen und Herausforderungen stehen. Ein zentrales Ergebnis des Treffens war die gemeinsame Erkenntnis, dass die erfolgreiche Einführung und der Ausbau von Sharing-Diensten im ländlichen Raum einen langfristigen und koordinierten Ansatz erfordern. Die Bekanntheit lokaler Angebote müsse weiter gesteigert werden, wozu eine gemeinsame Kommunikations- und Marketingstrategie einen Beitrag leisten könne.

Udo Schneiders, Leiter des Amtes für Planung, Naturschutz und Mobilität, blickte bereits auf das nächste Treffen: „Der heutige Austausch hat uns wertvolle Einblicke in bereits umgesetzte Projekte, vielversprechende Planungen und neue Konzepte in den Bereichen Bike-Sharing und Car-Sharing vermittelt. Wir möchten gemeinsam mit dem Zukunftsnetz „Mobilität NRW“ und den Partnerinnen und Partnern der kommunalen Mobilitätsgestaltung an diesen Themen weiterarbeiten und unseren Dialog verstetigen.“


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Austauschtreffen Sharing-Dienste

©  Dorothea Böing/Kreis Steinfurt
Austauschtreffen Sharing-Dienste

Welche Rolle Sharing-Mobilität im Kontext einer modernen und zukunftsorientierten Mobilitätsgestaltung im Kreis Steinfurt zukommt, dazu tauschten sich jetzt Vertreterinnen und Vertretern des Kreises, der kreisangehörigen Kommunen und des Zukunftsnetzes „Mobilität NRW“ im Rahmen eines Treffens aus.