Meldungsdatum: 25.11.2025
Nach dem erfolgreichen Auftakt im Borkener Rathaus fand am vergangenen Donnerstag, 20. November 2025, das zweite Austauschtreffen zwischen Schülerinnen und Schüler mit Politik und Verwaltung statt. Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing hat das Austauschtreffen Anfang des Jahres gemeinsam mit den Schülervertretungen und den Fraktionsvorsitzenden ins Leben gerufen.
Dieses Mal kamen 68 Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen aus mehreren weiterführenden Schulen im Mölndalsaal der Stadthalle Vennehof zusammen, um sich im Rahmen eines Jugendforums mit Vertreterinnen und Vertretern aller im Stadtrat vertretenen Fraktionen auszutauschen. Insgesamt nahmen 11 Ratsmitglieder an der Veranstaltung teil.
Organisiert wurde das Jugendforum im Rahmen eines World Cafés von der Jugendförderung der Stadt Borken. Thomas Wetterkamp, Fachabteilungsleiter der Jugendförderung und Jugendhilfeplanung, begrüßte die Teilnehmenden und erinnerte daran, wie wichtig der direkte Austausch zwischen junger Generation, Verwaltung und Politik sei.
Zu Beginn stellten die Veranstaltenden umgesetzte Ideen aus dem ersten Austausch vor und erklärten die Methode des World Cafés: In mehreren moderierten Tischrunden konnten die Jugendlichen frei diskutieren, die Tische wechseln und ihre Gedanken auf großen Papierbahnen festhalten.
An drei thematischen Tischen ging es um zentrale Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders:
Zwischen den Gesprächsrunden gab es eine kurze Pause mit Musik und Brezeln, die viele nutzten, um sich gegenseitig weiter auszutauschen.
Ergebnisse im Gallery Walk sichtbar gemacht
Im Anschluss wurden die aufgezeichneten Ideen im Rahmen eines Gallery Walks präsentiert. Jede Gruppe fasste die drei wichtigsten Ergebnisse ihres Tisches zusammen, sodass am Ende ein vielfältiges Bild der Perspektiven und Anliegen der Jugendlichen entstand. In einer abschließenden Ideenwerkstatt formulierten die Teilnehmenden konkrete Vorschläge, die künftig weiterverfolgt werden sollen.
Wunsch nach Fortsetzung der Reihe
Sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die anwesenden Ratsmitglieder bewerteten das Format als besonders gelungen und inhaltlich wertvoll. Der Wunsch nach einer fortlaufenden Zusammenarbeit zwischen Politik, Verwaltung und jungen Menschen wurde wieder deutlich.
Die Ergebnisse des Jugendforums werden nun dokumentiert und den politischen Gremien zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig prüft die Jugendförderung, wie Jugendliche in die weitere Umsetzung eingebunden werden können – etwa in Projektgruppen wie „Borken bleibt bunt“.
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