Meldungsdatum: 06.01.2026
In Berlin sind seit Tagen zigtausend Haushalte ohne Strom. Was wäre, wenn so etwas im Kreis Recklinghausen passieren würde? Kreis, Polizei, Städte und Hilfsorganisationen haben gemeinsam vorgesorgt. Aber auch die Bürgerinnen und Bürger sind gefragt.
„Manchmal ist die Frage lebenswichtig, wie man Hilfe rufen kann, wenn der Strom über einen längeren Zeitraum ausfällt oder die Telefonnetze ausgefallen sind. Im Kreis Recklinghausen werden in solchen Fällen die Notfall-Infopunkte besetzt“, sagt Landrat Bodo Klimpel. „Im Januar 2019 haben der Kreis, die zehn kreisangehörigen Städte und die Polizei den Startschuss dafür gegeben.“
Die Feuerwehren haben kreisweit über 80 Orte festgelegt, an denen in Notfällen die Notrufe aufgegeben werden können. Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, DRK, THW und DLRG können von dort die Informationen per Funk an die Leitstelle weitergeben, die dann in gewohnter Form die Rettungskräfte alarmiert. Über die Besetzung der Notfall-Infopunkte (NIP) wird unter anderem über die Warn-App NINA informiert.
Für die Bevölkerung erkennbar sind die Notfall-Infopunkte an großen, roten Schildern mit weißer Aufschrift „Notfall-Infopunkt“. Die Alarmierung für die Besetzung erfolgt durch die Kreisleitstelle. Die Einsatzkräfte rücken dann aus und richten die NIPs ein.
Informationen über die Standorte der Notfall-Infopunkte gibt es auf www.kreis-re.de/notfallinfo. Dort sind auch hilfreiche Tipps hinterlegt, wie man sich auf einen Stromausfall vorbereiten kann oder was man tun sollte, damit das Stromnetz nach dem Ausfall nicht direkt wieder überlastet wird.
Wichtig ist aber auch, dass die Bevölkerung selbst für solche Fälle vorbereitet ist. Wer beispielsweise auf die regelmäßige Einnahme von bestimmten Medikamenten angewiesen ist, sollte rechtzeitig an die Beschaffung denken. Auch Vorräte von Trinkwasser oder haltbaren Lebensmitteln sollten in bestimmten Mengen vorhanden sein.
Mehr Tipps und konkrete Hinweise für die Vorsorge gibt es auf www.kreis-re.de/notfallinfo. Dort gibt es auch den Link zu Informationsmaterial des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Auch das Land hat vor wenigen Wochen einen Selbstschutzguide herausgegeben: www.kreis-re.de/selbstschutzguide.
Kontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Svenja Küchmeister, Telefon: 02361/534512, E-Mail: s.kuechmeister@kreis-re.de
Herausgeber: Kreis Recklinghausen
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