Meldungsdatum: 23.01.2026
Wie können digitale Technologien den Pflegealltag erleichtern? Welche neuen Konzepte braucht es für eine zukunftsfähige Aus- und Weiterbildung? Wie kann der Pflegeberuf attraktiver werden? In kreativen Workshop-Formaten entwickelten die Teilnehmenden Ideen zu diesen Fragestellungen, die nun in konkrete Angebote für die Pflegeunternehmen einfließen.
Grundlage dafür ist das Projekt „Digitale und nachhaltige Entwicklungsperspektiven für die Pflegewirtschaft Südwestfalen“, das von der wfg und Mani Pflege umgesetzt wird. „Wir erfassen zunächst die aktuellen Herausforderungen in den Pflegeunternehmen. Darauf aufbauend entstehen gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft innovative Lösungen – von digitalen Anwendungen bis hin zu neuen Qualifizierungsformaten“, erklärt wfg-Geschäftsführer Markus Helms.
Die Umsetzungserfahrungen werden an sogenannten Pflege-Innovationsstandorten mit anderen Pflegefachkräften aus Südwestfalen geteilt. Diese erhalten so einen einfachen und praxisnahen Zugang zu den neuen Technologien. Der erste dieser Standorte entsteht im Laufe des Jahres 2026 im Kreis Soest, weitere sollen folgen.
Doch es geht nicht nur um die innovativen Lösungen selbst. Qualifizierungsangebote sollen Pflegefachkräfte befähigen, den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten. So entsteht ein Wissensnetzwerk, das die Branche langfristig stärkt. Erstes Rahmenthema für 2026 ist der Einsatz von Tools der Künstlichen Intelligenz in der Pflege. Pflegeunternehmen können sich online unter www.wfg-kreis-soest.de („Aktuelles“ – „Aktuelle Veranstaltungen“) für die Veranstaltungsreihe anmelden.
„Die Veranstaltung hat gezeigt: Die Pflegeunternehmen in Südwestfalen sind bereit für die Zukunft – und sie gestalten sie gemeinsam. Für die Region bedeutet das: Südwestfalen wird zum Vorreiter für digitale Pflege“, ist Projektleiter Benedikt Meyer zu Theenhausen überzeugt. Das Projekt wird im Rahmen des Wettbewerbs „REGIONALE Südwestfalen“ mit Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen und der Europäischen Union gefördert.
Dieser Meldung sind drei Fotos zugeordnet!
Pressekontakt: Benedikt Meyer zu Theenhausen, Telefon 02921/302261
Die im Presse-Service zum Download angebotenen Fotos dürfen nur mit Fotonachweis und gemeinsam mit der Pressemitteilung oder dem Thema verwendet werden, in deren Zusammenhang sie veröffentlicht wurden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht gestattet. Bei Ausstellungen ist die Reproduktion nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung erlaubt. Bei einer anderweiten Nutzung sind Sie verpflichtet, selbstständig die Fragen des Nutzungsrechts zu klären.
Rund 50 Pflegeunternehmen und Hochschulen aus Südwestfalen waren der Einladung der wfg Wirtschaftsförderung Kreis Soest gefolgt, um bei einer Branchenveranstaltung in Bad Sassendorf gemeinsam die digitale und nachhaltige Transformation der Pflege aktiv zu gestalten. Foto: Nina Vester/ wfg
Wie können digitale Technologien den Pflegealltag erleichtern? Welche neuen Konzepte braucht es für eine zukunftsfähige Aus- und Weiterbildung? Wie kann der Pflegeberuf attraktiver werden? In kreativen Workshop-Formaten entwickelten die Teilnehmenden Ideen zu diesen Fragestellungen. Foto: Nina Vester/ wfg
Pflegenotstand und Fachkräftemangel stellen die Pflegebranche vor große Herausforderungen. Wie digitale Technologien und neue Qualifizierungsansätze bei deren Bewältigung helfen können, stand im Mittelpunkt der Branchenveranstaltung. Foto: Nina Vester/ wfg
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle " Kreis Soest" ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.
Die Kreisverwaltung Soest im Überblick:
Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.600 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Mit dem Kreistag ist sie Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Soziales und Gefahrenabwehr war. Sie betreibt den Rettungsdienst, zwei Zulassungsstellen, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag gestaltet und kontrolliert mit seinen Mitgliedern die Aufgabenwahrnehmung.