Meldungsdatum: 05.02.2026
Das Straßenverkehrsamt hat mit seiner Zulassungs- und Führerscheinstelle innerhalb der Kreisverwaltung die meisten Bürgerkontakte. In der Zulassungsstelle wurden im vergangenen Jahr 92.598 Zulassungsanträge – das macht im Schnitt über 370 pro Werktag - und 60.587 Anträge auf Außerbetriebsetzung von Fahrzeugen bearbeitet. Insgesamt waren Bürgerinnen und Bürger bei 73.079 Terminen persönlich vor Ort.
2025 nutzten viel mehr Kunden als in den Jahren davor die Online-Möglichkeiten von iKFZ, ein Portal, über das Zulassungen und Abmeldungsvorgänge online eingereicht werden können. Die Anzahl der internetbasierten Außerbetriebsetzungen stieg im Vergleich zum Vorjahr von 15.326 auf 24.485 Anträge, die Anzahl der internetbasierten Zulassungen von 1.712 auf 3.045 Anträge.
Mehr digitale Anträge
„Die Entwicklung zeigt eine steigende Akzeptanz und Nutzung digitaler Services“, fasst Olaf Kleffmann, Leiter des Straßenverkehrsamtes zusammen. Mit dazu beigetragen hat sicherlich auch eine Kampagne der Kreisverwaltung mit Bannern, Flyern und Aufstellern im Straßenverkehrsamt sowie mit Clips auf Social Media, die auf die Services von iKFZ aufmerksam macht. „Am Ende werden alle Anträge durch die Kolleginnen und Kollegen des Straßenverkehrsamts bearbeitet, jedoch entlastet der Online-Service den Termindruck, der phasenweise in der Zulassungsstelle besteht.“ Eine dieser Phasen gibt es meist im Frühjahr, wenn viele Wohnmobile und Motorräder für die Saison angemeldet werden.
Über 23.000 Führerschein-Umtausche
Im Bereich des Fahrerlaubniswesens mit der Führerscheinstelle blieb der Fachdienst Straßenverkehr 2025 stark gefordert. So wurden insgesamt 11.432 Führerschein-Neuausstellungen bearbeitet. Dazu kamen 23.655 Anträge für den Umtausch der Papierführerscheine und unbefristeten Kartenführscheine. Hinzu kamen 998 Umschreibungen ausländischer Führerscheine und 819 Wiedererteilungen nach vorherigem Entzug der Fahrerlaubnis.
Neues Ressort „Allgemeines Verkehrswesen
„Die Herausforderungen im Straßenverkehrsamt steigen, wie sich auch an den Zahlen der Anträge und Termine ablesen lässt. Wir tun unser Bestes, um alle Services so schnell und gut wie möglich anbieten zu können“. Um den Herausforderungen zu begegnen, hat 2025 eine Umstrukturierung stattgefunden. Neu ist das Ressort „Allgemeines Verkehrswesen“ als Ergänzung zu „KFZ-Zulassung“ und „Fahrerlaubniswesen“. Im neuen Ressort sind einige, für viele Menschen weniger sichtbare Aufgaben zusammengefasst, zum Beispiel die Genehmigung von Schwerlasttransporten, das Taxiwesen oder Fahrschulangelegenheiten. Auch das Thema Verkehrssicherheit, zu dem die Betreuung der überörtlichen Unfallkommission zählt. „Das Straßenverkehrsamt ist vielseitiger, als man denkt“, so Kleffmann.
Im Bereich der Genehmigungen und Erlaubnisse für Groß- und Schwertransporte wurden im Jahr 2025 zahlreiche Anträge bearbeitet, die entscheidend für die reibungslose Durchführung der Transporte sind. Insgesamt verzeichnete dieser Bereich 6.839 gestellte Anträge sowie 14.311 nachträgliche Änderungen. Im Jahr 2025 wurden hier 5.863 Genehmigungen und Erlaubnisse erteilt sowie 10.355 nachträgliche Änderungsbescheide erstellt. Dazu gab 4.672 Widerrufs- und Einstellungsbescheide.
„Die Zahlen zeigen deutlich, welche große und verantwortungsvolle Rolle das Straßenverkehrsamt durch die Bearbeitung dieser komplexen Verkehrsgenehmigungen für die Wirtschaft und Infrastrukturentwicklung im Kreis Recklinghausen hat“, fasst Kleffmann zusammen.
Umstellung auf bargeldlose Zahlung
Wie auch im Kreishaus und den anderen Nebenstellen wurde im Straßenverkehrsamt 2025 der bargeldlose Zahlungsverkehr eingeführt. Heißt: Wer Gebühren zahlen muss, kann dies ausschließlich per EC- oder Kreditkarte bzw. kontaktlos per Smartphone oder Smartwatch tun. „Die Umstellung wird von den Bürgerinnen und Bürgern gut angenommen und vereinfach die Abwicklung ungemein. Zwar haben auch vorher bereits viele mit Karte gezahlt, aber solange es einer nicht getan hat, mussten Kassen geführt und am Ende des Tages abgerechnet werden. Das entfällt seit Mitte Dezember“, erklärt Kleffmann.
Für 2026 stehen die Weiterentwicklung digitaler Services und weitere Optimierungen von Prozessen im Mittelpunkt der Arbeit.
Kontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Lena Heimers, Telefon: 02361/53-4712, E-Mail: l.heimers@kreis-re.de
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