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Meldungsdatum: 03.03.2026

Lokaltreffen setzt Impulse gegen Diskriminierung

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ - Netzwerk trifft sich in Geseke

13 Schulen aus dem gesamten Kreisgebiet sind jetzt der Einladung des Kommunalen Integrationszentrums (KI) gefolgt und haben am Lokaltreffen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Geseke teilgenommen. Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Netzwerk-Schulen kamen zusammen, um sich auszutauschen und neue Impulse zu erhalten.

„Diskriminierung ist nicht nur unfair, sie ist verletzend und schürt Hass und Hetze. Ihr tragt dazu bei, ein Klima zu schaffen, in der jeder Mensch unabhängig von seiner Herkunft, Aussehen, seines Geschlechts oder seiner sexuellen Orientierung willkommen ist“, betonte Sascha Kudella, Kreisdezernent für Jugend, Bildung und Soziales, in seinem Grußwort zu Beginn der Veranstaltung und wandte sich damit direkt an die anwesenden Schülerinnen und Schüler, die zuvor von Ulrich Ledwinka, Schulleiter des Gymnasiums Antonianum, in der Aula begrüßt wurden. Im Anschluss starteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Workshop-Phasen. Dort setzten sie sich praxisnah und engagiert mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen auseinander. 

Thematisiert wurden Zivilcourage im Alltag, Alltagsrassismus im Schulkontext, Coming-Out-Geschichten sowie Fragen rund um Demokratie und gesellschaftliche Verantwortung. Historiker Dr. Hans-Jürgen Zacher sensibilisierte die Jugendlichen für das Thema Antisemitismus und ermutigte, für eine Gesellschaft ohne Ausgrenzung einzutreten. Die Workshops wurden außerdem von der Beratungsstelle Wegweiser, ARIC NRW, SCHLAU Paderborn sowie von der Kreispolizeibehörde Soest gestaltet. Auch Susanne Hegemann, zuständig für Systemberatung Extremismusprävention und Förderung von Demokratiekompetenz beim Kreis Soest, bot in ihrem Workshop den Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke.

Das Kommunale Integrationszentrum des Kreises organisiert regelmäßig Veranstaltungen im Rahmen des Netzwerks. Ziel ist es, Schulen bei ihrem Engagement gegen Rassismus zu unterstützen und miteinander zu vernetzen. „Wir wollen den Austausch untereinander stärken, voneinander lernen und neue Ideen für das Engagement gegen Ausgrenzung und Diskriminierung entwickeln“, sagt Hella Ruhrmann vom Kommunalen Integrationszentrum, die das Treffen als Regionalkoordinatorin organisiert hat.

Die Lokaltreffen der weiterführenden Schulen finden seit 2016 etwa alle zwei Jahre statt. In diesem Jahr stellte das Gymnasium Antonianum Geseke seine Räumlichkeiten zur Verfügung. Die Organisation vor Ort übernahmen die Lehrkräfte Philipp Eikel und Alexander Baimann in enger Abstimmung mit dem KI. Eingeladen waren alle weiterführenden Schulen des Netzwerks „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Teilnehmen konnten je fünf Schülerinnen und Schüler ab 14 Jahren mit einer begleitenden Lehrkraft. Mit dem Treffen setzt das Netzwerk ein weiteres Zeichen für ein respektvolles und couragiertes Handeln im Schulalltag.

Hintergrund zum größten Schulnetzwerk in Deutschland: 
Bundesweit gehören rund 5.000 Schulen zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, welches damit das größte Schulnetzwerk in Deutschland ist. Es bietet allen Schulmitgliedern die Möglichkeit, sich aktiv gegen Diskriminierung einzusetzen. Die Bundeskoordination in Berlin steuert das Netzwerk, organisiert Aufnahmeverfahren und versendet die zertifizierenden „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“-Metallschilder.

Mit der Zertifizierung bekunden über 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler ihre Bereitschaft, sich an ihrer Schule für die Gleichwertigkeit aller Menschen und gegen jede Form von Diskriminierung einzusetzen.

Hella Ruhrmann aus dem Kommunalen Integrationszentrum des Kreises Soest ist Regionalkoordinatorin des Netzwerks für das Kreisgebiet. Im Kreis Soest gehören aktuell 38 Schulen zum „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ – Netzwerk.

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Pressekontakt: Pressestelle, Hannah Osterhoff, Telefon 02921/30-3733


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Lokaltreffen "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage"

©Hannah Osterhoff
Lokaltreffen

Über den gelungenen Austausch beim Lokaltreffen des Netzwerks "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" am Antonianum Geseke freuten sich (v. l. n. r.): Holger Schubert (Leiter Kommunales Integrationszentrum), Jannik Klam (SV Antonianum Geseke), Ulrich Ledwinka (Schulleiter Antonianum Geseke), Mirko Hein (Abteilungsleiter Schule, Bildung und Integration), Sascha Kudella (Kreisdezernent Jugend, Bildung und Soziales), Hella Ruhrmann (Regionalkoordinatorin „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“), Zoey Joachim (SV Antonianum Geseke) und die verantwortlichen Lehrkräfte vom Antonianum Alexander Baimann sowie Philipp Eikel. Foto: Hannah Osterhoff/ Kreis Soest


 

Die Kreisverwaltung Soest im Überblick:

Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.600 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Mit dem Kreistag ist sie Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Soziales und Gefahrenabwehr war. Sie betreibt den Rettungsdienst, zwei Zulassungsstellen, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag gestaltet und kontrolliert mit seinen Mitgliedern die Aufgabenwahrnehmung.

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