Meldungsdatum: 02.03.2026

Landesweiter Warntag am 12. März

Sirenen und Handy-Alarme werden getestet

Sirenen und Smartphones werden am Donnerstag, 12. März, um 11 Uhr in ganz Nordrhein-Westfalen Alarm geben. Dabei handelt es sich um einen Probealarm im Rahmen des landesweiten Warntags, den das Innenministerium angeordnet hat. Die Sirenen werden dabei von der Kreisleitstelle ausgelöst, die Warnungen auf Smartphones werden zentral vom Land gesteuert.

Cell Broadcast
Über „Cell Broadcast“ bekommen alle Menschen eine Warnung direkt aufs Handy, sofern ihr Smartphone zu der Zeit im Mobilfunknetz in NRW eingeloggt und für den Empfang der Warnung geeignet ist. Seit November ist auch eine Entwarnung über diesen Kanal möglich. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe hat unter www.bbk.bund.de umfangreiche Informationen zu diesem Warn-Mittel hinterlegt.

Warn-App NINA
Über die Warn-App NINA wird es ebenfalls eine Probe-Warnung geben. NINA ermöglicht auch ergänzende Informationen zur jeweiligen Lage sowie eine Entwarnung. So geben die Feuerwehren auf diesem Weg häufig Verhaltensempfehlungen, Links zu weiterführenden Informationen oder Telefonnummern für Rückfragen. „Es ist also auf jeden Fall sinnvoll, NINA als ergänzende Informationsquelle auf dem Smartphone zu installieren“, sagt Sven Wehrhagen, Leiter der Kreisleitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst.

Sirenen
Der Warntag ist für die Bürgerinnen und Bürger eine gute Gelegenheit, sich mit den Sirenensignalen vertraut zu machen. Da der Wiederaufbau des Sirenen-Netzes noch nicht abgeschlossen ist, kann es Bereiche geben, in denen keine Sirenen hörbar sind.

Warn-Signale
Am 12. März werden die Sirenen um 11 Uhr im Abstand von jeweils fünf Minuten folgende Signale abgeben:
1. Signal „Entwarnung“: ein einmütiger ununterbrochener Heulton
2. Signal „Warnung“: ein einmütiger auf- und abschwellender ununterbrochener Heulton
3. Signal „Entwarnung“: ein einmütiger ununterbrochener Heulton

Das Signal Warnung bedeutet: Gefahr. So sollten sich die Bürger im Ernstfall verhalten:
• Geschlossene Räume aufsuchen
• Fenster und Türen schließen, Lüftungsanlagen ausschalten
• Radio einschalten und auf Durchsagen achten, sich online informieren und gegebenenfalls Nachbarn unterrichten
• Auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten
• Die Notrufnummern 110 und 112 nur bei wirklichen Notfällen anrufen

Probealarm
Da es sich am 12. März um einen reinen Probealarm handelt, sind diese Vorsichtsmaßnahmen an dem Tag nicht erforderlich. Das Signal für die Alarmierung der Feuerwehr (zweimal unterbrochener Dauerton) sowie die Sirenenproben am Samstag sind in NRW nicht mehr vorgesehen. Die Rettungskräfte werden auf verschiedenen anderen Wegen zum Einsatz alarmiert.

Alle Sirenenstandorte im Kreis Recklinghausen sind auch auf einer Karte im Regioplaner hinterlegt:
www.regioplaner.de/service/bevoelkerungsschutz/sirenenstandorte

Selbstvorsorge
Das Land hat einen „Selbstschutz-Guide“ veröffentlicht mit praktischen Hinweisen für Vorsorge-Maßnahmen. Die Broschüre zeigt auf einen Blick, was die verschiedenen Sirenen-Alarmtöne bedeuten, wie man sich im Krisenfall informieren und wie man sich eigenständig auf verschiedene Krisensituationen vorbereiten kann. Elf typische Szenarien wie Stromausfall, Feuer und Naturgewalten wie Sturm, Hochwasser oder Hitze werden in dem Guide anschaulich erklärt. Ziel ist es, den Menschen in Nordrhein-Westfalen praktische Hilfe an die Hand zu geben: kurz, verständlich und sofort umsetzbar.

Die digitale Version ist auf der Internetseite des Kreises Recklinghausen unter www.kreis-re.de/selbstschutzguide verlinkt.

Kontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Svenja Küchmeister, Telefon: 02361/534512, E-Mail: s.kuechmeister@kreis-re.de


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

Sirene (Feuerwehr)

©  Kreis Recklinghausen, Svenja Küchmeister
Sirene (Feuerwehr)


Sirene (Foto: Stadt Gladbeck)

©  
Sirene (Foto: Stadt Gladbeck)

Foto. Stadt Gladbeck