Meldungsdatum: 17.04.2026
Die Stadt Braunschweig und die Richard Borek Stiftung wollen die Maßnahmen gegen illegale Graffiti und Aufkleber ausweiten. Einen Beschlussvorschlag über die Vereinbarung einer gemeinsamen finanziellen Förderung hat die Stadtverwaltung in den Gremienlauf gegeben. Nach Vorberatung im Ausschuss für Mobilität, Tiefbau und Auftragsvergaben entscheidet darüber der Verwaltungsausschuss am Dienstag, 5. Mai.
„Unser gemeinsames Ziel ist es, die Aktivitäten zur Beseitigung illegaler Graffiti und Aufkleber spürbar zu intensivieren und damit das Stadtbild nachhaltig zu verbessern und zugleich einen Beitrag zur Stärkung des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung zu leisten“, hebt Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum hervor. Die im März vorgestellte Lokale Sicherheitspartnerschaft zwischen Stadt und Polizei habe dargelegt, dass ein sauberer und gepflegter öffentlicher Raum einen wesentlichen Beitrag zur Vermeidung von Angsträumen und zur Stärkung der Aufenthaltsqualität leiste. Dr. Kornblum: „In diesem Zusammenhang kommt der konsequenten Beseitigung von Schmierereien und Aufklebern eine besondere Bedeutung zu. Der Richard Borek Stiftung gilt mein herzlicher Dank für ihre Bereitschaft, dieses so wichtige Anliegen zu unterstützen.“
Mit der finanziellen Förderung können, ergänzend zu einer bestehenden Vereinbarung mit der VHS Arbeit und Beruf GmbH, zwei weitere Arbeitsgruppen eingerichtet werden, die sich der Graffiti- und Aufkleberbeseitigung widmen. Dies entspricht einer Verdreifachung der Kapazitäten der VHS.
Die Stadt Braunschweig führte in den vergangenen Jahren im Rahmen des Projektes „Unser sauberes Braunschweig“ umfangreiche Maßnahmen zur Beseitigung illegaler Graffiti und Aufkleber durch. Tausende Schaltkästen, Straßenlaternen, Ampelanlagen und weitere Punkte im öffentlichen Raum wurden so Jahr für Jahr gereinigt. Möglich machte dies eine Kooperation mit der VHS, die im Rahmen von Arbeitsförderungsmaßnahmen des Jobcenters viele Stellen im Stadtgebiet von Farbschmierereien illegalen Aufklebern befreite.
Im vergangenen Jahr mussten diese Arbeiten vor dem Hintergrund einer geänderten Förderkulisse zunächst eingestellt werden. Sie konnten erst im letzten September wieder aufgenommen werden.
Weitere Einzelheiten in der anhängenden Beschlussvorlage 26-28558.
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