Meldungsdatum: 22.04.2026
Das vor rund fünf Jahren errichtete zusätzliche Gebäude des Lessinggymnasiums in Wenden wird in einem zweiten Bauabschnitt erweitert. Auf 2.625 Quadratmetern Nutzfläche erhält die Schule weitere allgemeine Unterrichtsräume, Differenzierungsräume für Kleingruppenarbeit etc., Fachunterrichtsräume für Physik und Musik, für Darstellendes Spiel sowie Besprechungs- und Verwaltungsräume. So kann das Lessinggymnasium in allen Jahrgängen des Sekundarbereichs I fünfzügig geführt werden. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum hat für den zweiten Bauabschnitt am Mittwoch, 22. April den Grundstein gelegt.
„Die Bildungsinfrastruktur unserer Stadt zukunftsfest zu gestalten: Diese Aufgabe steht im Fokus unseres Hochbauprogramms“, betont Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Wir machen unsere Schulen fit für die kommenden Generationen. Unser Ziel sind bestmögliche Lern- und Betreuungsbedingungen für alle Schülerinnen und Schüler. Nur so können wir als Wohn- und Arbeitsort für Familien attraktiv bleiben.“
Die Erweiterung ist auch deshalb erforderlich, weil die bisher in der benachbarten Grundschule genutzten Räume aufgrund der erwarteten Vierzügigkeit und dem Ganztagsbetrieb nicht mehr im bisherigen Umfang zur Verfügung stehen. Durch das Baugebiet Wenden-West steigen die Schülerzahlen.
Der Erweiterungsbau für das Lessinggymnasium schließt konstruktiv und funktional an den ersten Bauabschnitt an und orientiert sich an dessen Erscheinungsbild und Fassade. Diese soll ebenfalls aus Holzelementen erstellt werden. Aus dem Einzelbaukörper wird zukünftig ein neues dreigeschossiges Gebäude mit quadratischem Innenhof.
Durch die Erweiterung wird die Schulhoffläche neu strukturiert. Ein Grünkorridor mit runden Sitzmöglichkeiten ermöglicht künftig Unterricht im Freien. Neue Bäume spenden Schatten. Der Schulhof wird künftig eine Gesamtfläche von rund 7.000 Quadratmetern aufweisen.
Das Gebäude wurde gemäß Richtlinien zum Klimaschutz geplant und soll als klimafreundlicher Neubau mit KfW-Mitteln gefördert werden. Es werden großflächig Holzwerkstoffe für Dach und Fassade eingesetzt, die Wärmeversorgung erfolgt mittels Wärmepumpe, auf dem begrünten Dach wird eine Photovoltaik-Anlage installiert, anfallendes Regenwasser soll gespeichert und wiederverwendet werden.
Die Kosten für das Gesamtprojekt sind auf 24,2 Millionen Euro veranschlagt. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2028 vorgesehen.
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