Meldungsdatum: 30.04.2026
Die anhaltende Trockenheit, steigende Temperaturen und Wind sorgen dafür, dass die Gefahr von Wald- und Flächenbränden im Kreis Recklinghausen deutlich erhöht ist. Am Mittwoch gab es den ersten größeren Vegetationsbrand, als im Bereich des Silbersees II eine Fläche von 1.000 Quadratmetern gebrannt hat. Der schnelle und zielgerichtete Einsatz der Feuerwehr konnte zum Glück Schlimmeres verhindern.
Kreisbrandmeister Robert Gurk bittet in den nächsten Tagen um erhöhte Achtsamkeit und darum, einige Hinweise zu beachten:
Im Wald oder in einem Abstand von weniger als einhundert Metern zum Waldrand darf kein Feuer angezündet oder gegrillt werden. Leicht entzündliche Stoffe dürfen dort nicht gelagert sein. Auch das Rauchen im Wald ist verboten.
Wer ein Feuer entzündet oder grillt, sollte die Feuerstelle nie unbeaufsichtigt lassen und immer Wasser in der Nähe bereitstellen. Wichtig ist das Ablöschen des Feuers vor allem bei Funkenflug.
Trockene Wiesen und Felder, Straßengräben und Böschungen sind ebenfalls leicht entzündlich. Selbst der heiße Katalysator eines PKW kann trockenes Gras beim Parken auf dürren Flächen in Brand setzen. Rauchen und Grillen ist in Wäldern und in Waldnähe verboten. Zigarettenkippen sollten keinesfalls aus dem Auto, auf Rasenflächen, Felder, ins Gebüsch oder in den Wald geworfen werden.
Das Abflämmen von Unkraut birgt aktuell besondere Gefahren, dabei können beispielsweise trockene Hecken schlagartig in Brand geraten. Die Feuerwehr empfiehlt, momentan auf das Abflämmen zu verzichten.
Wer ein Feuer oder eine Rauchentwicklung wahrnimmt, sollte sofort den Notruf 112 wählen.
In vielen Waldgebieten stehen Schilder mit nummerierten Rettungspunkten. Wer die Nummer des nächstgelegenen Punktes kennt, kann der Feuerwehr damit helfen, möglichst schnell den Einsatzort zu finden. Das Absetzen des Notrufs sollte allerdings Priorität haben.
Kontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Svenja Küchmeister, Telefon: 02361/534512, E-Mail: s.kuechmeister@kreis-re.de
Herausgeber: Kreis Recklinghausen
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