Meldungsdatum: 18.05.2026
Gerade erst aus dem Winterschlaf erwacht, streifen Igel langsam wieder durch unsere Gärten. Leider werden die Tiere in Deutschland jedoch immer seltener. Um dem entgegenzuwirken, startet die Untere Naturschutzbehörde des Kreises Recklinghausen nun eine Kampagne und klärt darüber auf, wie wir Menschen Igeln helfen und sie vor allem vor Mensch-gemachten Gefahren schützen können.
Igel sind nicht nur niedlich anzusehen, sie sind auch nützliche Helfer in unseren Gärten. Warum? „Für viele Gartenbesitzer sicherlich ein besonders gutes Argument: Igel fressen Schnecken. Damit helfen sie, das ökologische Gleichgewicht zu halten“, erklärt Merve Kuskondu von der Unteren Naturschutzbehörde. „Viele Menschen unterschätzen die Gefahr, dass Igel immer öfter beispielsweise durch Mähroboter verletzt oder getötet werden. Darum setzen wir auf Aufklärung, um die stachligen Gartenbewohner zu schützen.“
Konkret hat die Untere Naturschutzbehörde zwölf Pappaufsteller mit Info-Flyern in Gartenbedarf-, Bau- und Raiffeisenmärkten aufgestellt – also genau dort, wo man sich mit Gartenpflege auseinandersetzt.
Im Flyer sind neben Hinweisen zum Einsatz von Mährobotern auch praktische Tipps, wie man Igeln im eigenen Garten einen guten Lebensraum anbieten kann. Ob wilde Ecken mit Laub, ein Igelhaus oder geplante Durchgänge zum Nachbarsgarten: Mit kleinem Einsatz kann jeder helfen, die Igelpopulation in Deutschland zu erhalten.
Kontakt: Öffentlichkeitsarbeit, Lena Heimers, Telefon: 02361/53-4712, E-Mail: l.heimers@kreis-re.de
Herausgeber: Kreis Recklinghausen
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