Meldungsdatum: 11.06.2026

Erste Trassen-Varianten für Radschnellverbindung werden diskutiert

Zweiter Bürgerworkshop zur Route Braunschweig – Salzgitter / Wolfenbüttel

Die Planungen für die Radschnellverbindung von Braunschweig nach Salzgitter und Wolfenbüttel gehen weiter. Nachdem im Frühjahr 2025 in der ersten Beteiligungsrunde über 300 Ideen, Anregungen und Hinweise von Bürgerinnen und Bürgern gesammelt wurden, hat seit Herbst ein Planungsbüro die eingegangenen Trassenvorschläge gesichtet und unter anderem nach umweltfachlichen und verkehrlichen Kriterien bewertet. Die Varianten befinden sich im Bereich zwischen Europaplatz und A 39 und in den Ortsteilen Gartenstadt, Melverode, Rüningen, Leiferde und Stöckheim.

 

Das Ergebnis sind die ersten Trassen-Varianten die nun die Grundlage für die zweite Runde der Bürgerbeteiligung bilden. Der Workshop für Braunschweig findet am Dienstag, 23. Juni, um 18 Uhr, Gymnasium Raabeschule Außenstelle Stöckheim, Siekgraben 46, statt. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

 

Ziel der Workshops ist es, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern für die Radschnellverbindung eine Vorzugsvariante zu erarbeiten. Diese soll dann den zuständigen politischen Gremien der Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel zur Beratung und Abstimmung vorgelegt werden.

 

Zum Hintergrund:

Die Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfenbüttel planen in Kooperation mit dem Regionalverband Großraum Braunschweig eine Radschnellverbindung. Radschnellverbindungen sind ein Beitrag zur Verkehrswende und zum Klimaschutz. Sie ermöglichen es, Reisezeiten mit dem Fahrrad oder Pedelec so zu verkürzen, dass sie mit Pkw-Fahrzeiten konkurrieren können. Sie werden so geplant, dass Zeitverluste durch Anhalten an Verkehrsknoten, unzureichend breite Wege, schlechte Fahrbahnen und Steigungen vermieden werden.

 

Weitere Informationen auf der Internetseite des Regionalverbands Großraum Braunschweig unter https://www.regionalverband-braunschweig.de/rsv_sued/ .