Meldungsdatum: 12.06.2026

Die Ferdinandbrücke wird instandgesetzt

Die Ferdinandbrücke über die westliche Okerumflut wird instandgesetzt. Die Arbeiten beginnen am Montag, 15. Juni und sollen voraussichtlich bis Ende Oktober abgeschlossen sein. Für die Dauer der Maßnahme muss die Brücke, die ausschließlich vom Fußgänger- und Radverkehr genutzt werden kann, gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über Wilhelmitorwall, Frankfurter Straße und Cammannstraße.

 

Die Instandsetzung betrifft in großem Maß auch die Unterseite der Brücke. Diese Arbeiten sowie zeitgleich stattfindende Kanalarbeiten erfordern ein Absenken der Oker. Die Stadtverwaltung stimmt sich mit der beauftragten Baufirma ab, um die Absenkung auf das technisch unbedingt notwendige Maß zu beschränken und die Auswirkungen auf den Floß- und Bootsverkehr zu minimieren. Hierzu steht sie auch in Kontakt mit den Floßbetreibern.

 

Aktuell ist geplant, den Wasserspiegel ab etwa Mitte Juli nur wenig abzusenken. Ziel ist, dass der Boots- und Floßverkehr mit nur geringen Einschränkungen möglich bleibt. Lediglich für etwa zwei Wochen wird eine tiefere Absenkung erforderlich sein: für die Arbeiten an den Brückenteilen, welche unterhalb der Wasserlinie liegen, sowie für die Herstellung eines neuen Kanaleinlaufs. Diese Arbeiten sollen möglichst ans Ende der Baumaßnahme in den Herbst gelegt werden, wenn kein starker Bootsverkehr mehr stattfindet.

 

Die Baustellen werden westlich und östlich der Brücke eingerichtet und nehmen zudem einen Teil der Ferdinandstraße in Anspruch. Der Zugang zu den angrenzenden Grundstücken wird während der gesamten Bauzeit gewährleistet. Erforderliche Rettungswege bleiben jederzeit frei. Während der Einrichtung der Baustelle und für Transportaufgaben während der Bauausführung kann es zu kurzfristigen Verkehrseinschränkungen durch LKW- Verkehr und Kranarbeiten im westlichen und östlichen Bereich der Brücke kommen.