Meldungsdatum: 17.06.2026
Die Stadt Braunschweig erhält in diesem Jahr knapp 1,6 Millionen Euro vom Bund und Land Niedersachsen für die laufenden Städtebaufördergebiete „Bahnstadt“ und „Donauviertel“. Das hat das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Bauen bekannt gegeben.
„Das bedeutet eine große Unterstützung für die Weiterentwicklung und Verschönerung der Stadtteile“, sagte Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Viel Rückenwind für diese wichtigen Großprojekte der Stadtentwicklung.“
Das 82 Hektar große Fördergebiet „Bahnstadt – Wachstum und nachhaltige Erneuerung“ erhält im Jahr 2026 Fördermittel in Höhe von knapp 1,1 Millionen Euro. Zusammen mit dem städtischen Eigenanteil stehen somit insgesamt rund 1,6 Millionen Euro in 2026 zur Verfügung. Ziel der Förderung ist die Neustrukturierung bislang untergenutzter Flächen durch eine innovative Mischung verschiedener Nutzungen, die Schaffung attraktiver Grün- und Freiräume sowie die Entwicklung zukunftsorientierter Mobilitätsangebote.
Auf diese Weise sollen drohende Funktionsverluste in Stadtquartieren verhindert und bestehende Defizite nachhaltig behoben werden. Mit Einsatz bisheriger Fördermittel konnten bereits die Sanierungen der Tannenberg-, Tilsit- und Masurenstraße finanziert werden. Ebenso flossen Fördermittel in den Abbruch eines Schießstandes an der Ackerstraße. Der Wettbewerb „Urbanes Quartier am Hauptgüterbahnhof“ brachte dank des Einsatzes von Städtebaufördermitteln spannende Ideen für das zukünftige Stadtquartier in der Bahnstadt. In naher Zukunft wird zudem der Neubau eines Spielplatzes im Bebelhof abgeschlossen sein und der Wettbewerb für die Hauptbahnhof-Südseite ausgelobt werden. Auch das Schwammstadtkonzept für die Bahnstadt befindet sich in finaler Erarbeitung. Im Bereich Bebelhof laufen die planungsrechtlichen Vorbereitungen für den Bebauungsplan Schefflerstraße Süd. Zudem soll die Planung für den Brückenschlag Süd, den Lückenschluss des Ringgleises, gestartet werden.
Im Fördergebiet „Soziale Stadt - Donauviertel“, das 2016 in die Städtebauförderung aufgenommen wurde, sind Fördermittel in Höhe von 500.000 Euro bewilligt worden. In Kombination mit den Eigenmitteln der Stadt stehen insgesamt 750.000 Euro in 2026 bereit. Im Donauviertel konnten bereits zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen und Zukunftsperspektiven der Bewohnerinnen und Bewohner umgesetzt werden. Zuletzt wurde die Freifläche unter der Hochspannungsleitung, der Hochspannungspark, fertiggestellt und am Tag der Städtebauförderung mit einem großen Fest offiziell eröffnet.
Eine Parcoursanlage mit Hindernissen und Kletterfelsen wird zudem am 24. Juni im Wäldchen zwischen der Ludwig-Winter-Straße und dem Queckenberg eröffnet. Neben der Parcoursanlage wurde auch der ehemalige Trampelpfad befestigt, sodass die Anwohnerinnen und Anwohner ihn nun barrierefrei und sicher nutzen können.
Das ist noch nicht alles: Im Donauviertel sind bereitsweitere Projekte in der Vorbereitung.In diesem Jahr sind unter anderem die Erneuerung und Erweiterung des Spielplatzes Möhlkamp sowie die Sanierung der Straße An den Gärtnerhöfen vorgesehen. Darüber hinaus entwickeln derzeit vier Planungsbüros städtebauliche Ideenskizzen, wie das Gelände der ehemaligen Gärtnerei Zobel im Lehmanger 14 neugestaltet werden kann.
Die Fördermittel kommen somit direkt den Bürgerinnen und Bürgern zugute und führen zu spürbaren Verbesserungen in ihrem Wohn- und Lebensumfeld.
Für das Sanierungsgebiet „Soziale Stadt – Westliches Ringgebiet“ wurden keine Fördermittel mehr beantragt, da die maximale Höhe der Städtebaufördermittel bereits vom Land bewilligt wurde. Das Sanierungsverfahren mit der Umsetzung der investiven Maßnahmen endet am 30. Juni 2027. Aktuell befinden sich noch neun Maßnahmen in der Planung oder Umsetzung, unter anderem der Johannes-Selenka-Platz, das neue Mütterzentrum am Westbahnhof, der Wasserlehrpfad am Jödebrunnen sowie die Straßenumgestaltungen Kreuzstraße West/Schüßlerstraße und der Westteil der Ekbertstraße. Insgesamt wurden bzw. werden seit der Aufnahme im Jahr 2001 rund 80 öffentliche Maßnahmen umgesetzt. Die Schlussabrechnung der Gesamtmaßnahme muss bis zum 31. Dezember 2027 bei der NBank vorliegen. Die formelle Aufhebung des aktuell verbliebenen Sanierungsgebietes ist für Ende 2027 / Anfang 2028 geplant.
Stadt Braunschweig
Referat Kommunikation
Platz der Deutschen Einheit 1
38100 Braunschweig
Postfach 3309 - 38023 Braunschweig
Telefon: (0531) 470 - 2217, - 3773, - 2757
Telefax: (0531) 470 - 29 94
Mail: kommunikation@braunschweig.de
Weitere Informationen unter: www.braunschweig.de
Sämtliche Texte und Fotos können unter Angabe der Quelle frei veröffentlicht werden, Belegexemplare sind willkommen.
Die Pressestelle " Stadt Braunschweig" ist Mitglied bei presse-service.de [ www.presse-service.de]. Dort können Sie Mitteilungen weiterer Pressestellen recherchieren und als RSS-Feed oder E-Mail abonnieren.