Meldungsdatum: 24.06.2026
Der Neubau der Grundschule und einer 3-Feld-Sporthalle in Querum hat begonnen. Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum setzte dazu am Mittwoch, 24. Juni den ersten Spatenstich.
„Wir investieren umfangreich in unsere Schulen, um sie durch Modernisierung und Neubau zukunftsfähig zu machen und den kommenden Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung zu erfüllen“, sagte der OB. „Zeitgemäße und gute Lernbedingungen für Schülerinnen und Schüler zu schaffen und zu erhalten, wird auch künftig ein Schwerpunkt der Stadtpolitik sein. So machen wir Braunschweig als Wohn- und Arbeitsort für junge Familien noch attraktiver. Zugleich stärken wir Synergien: Von der neuen 3-Feld-Halle werden auch die örtlichen Sportvereine profitieren.“
Die Schülerzahlentwicklung macht es erforderlich, die Schule auf volle Vierzügigkeit auszubauen. Gleichzeitig müssen die räumlichen Anforderungen für den künftigen Ganztagsbetrieb erfüllt werden. Eine neue 3-Feld-Sporthalle mit obenliegender Tribüne für rund 200 Gäste kommt hinzu.
Die alte Grundschule Querum ist nur dreizügig ausgelegt. Das Raumprogramm des künftigen Gebäudes entspricht dem städtischen Standard für Ganztagsgrundschulen. Das gilt analog für die Ausstattung der neuen Sporthalle. Neben den Inklusionsvorgaben aus dem Standardraumprogramm sind taktile Leitsysteme im Innen- und Außenbereich, Kontrastfarben an Türen und Treppen, sowie eine Beschilderung in Brailleschrift geplant. Die Zuschauertribüne im Obergeschoss der Sporthalle wird mittels Aufzugs barrierefrei zu erreichen sein. Die alte Sporthalle wird erst zurückgebaut, wenn die neue fertig ist
Auf dem begrünten Flachdach des Neubaus wird eine Photovoltaik-Anlage installiert. Für die Aufenthaltsräume ist eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und eine Luft-Wasser-Wärmepumpe geplant. Die Schule soll zum Schuljahr 2028/29 betriebsbereit sein, die Fertigstellung der Sporthalle ist für Mitte 2030 vorgesehen.
Die Gesamtkosten liegen bei rund 46,5 Millionen Euro. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat eine Förderung von rund drei Millionen Euro bewilligt.
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