Meldungsdatum: 25.08.2026

Gespräch und Diskussion: Terror gegen Israel und jüdisches Leben

- Von Olympia 1972 bis zum 7. Oktober 2023

Im Städtischen Museum Braunschweig, Haus am Löwenwall, Steintorwall 14, findet am Dienstag, 1. September, um 19 Uhr ein Gespräch und eine Diskussion zu dem Thema „Von Olympia München 1972 bis zum 7. Oktober: Terror gegen Israel und jüdisches Leben – Hintergründe und Konsequenzen“ im Rahmen der Sonderausstellung „Mit eigener Stimme. 75 Jahre Zentralrat der Juden in Deutschland“ statt. Teilnehmende sind Sven-Felix Kellerhoff (Historiker), Renate Wagner-Redding sowie Shlomo Levy. Moderiert wird die Veranstaltung von Kerstin Schirbel (Vorsitzende Deutsch-Israelische Gesellschaft, AG Braunschweig) Dr. Peter Joch (Direktor Städtische Museen Braunschweig). Der Eintritt ist frei.

 

Auf den Anschlag der palästinensischen Terrororganisation „Schwarzer September“ auf die israelische Olympiamannschaft am 5. September 1972 war die Bundesrepublik nicht vorbereitet. Die Aufarbeitung dieses Verbrechens, bei dem elf israelische Sportler ermordet wurden, sowie die Frage, wie es zu dem Attentat kommen konnte, beschäftigen Historikerinnen und Historiker bis heute.

 

Terroranschläge gegen israelische und jüdische Menschen sowie Einrichtungen haben seither nicht aufgehört. Nach dem Hamas-Überfall auf Israel am 7. Oktober 2023 erleben wir in Deutschland und weltweit eine Welle von antisemitischer und antiisraelischer Gewalt, die grundlegende Fragen an unsere Gesellschaft und unsere Demokratie aufwirft.

 

Ausgehend von den Ereignissen in München 1972, beleuchtet die Veranstaltung die Hintergründe und Konsequenzen im Umgang mit terroristischer Gewalt gegen Israel und jüdisches Leben. Sven-Felix Kellerhoff ist u.a. Autor des Buches „Anschlag auf Olympia - was 1972 in München wirklich geschah“.

 

Als Zeitzeugin bzw. Zeitzeuge berichten über die Ereignisse Renate Wagner-Redding und Shlomo Levy. Renate Wagner-Redding, langjährige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Braunschweig, war bei den Olympischen Spielen 1972 für die israelische Mannschaft als Fernmeldeassistentin eingesetzt und konnte die Verhandlungen mit den Terroristen persönlich verfolgen. Shlomo Levy war als Betreuer und Dolmetscher der israelischen Olympiamannschaft Augenzeuge des Anschlags. Er wird aus Israel anreisen, wo er in der Nähe der Braunschweiger Partnerstadt Kiryat Tivon lebt.

 

Infos:

Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr,

Städtisches Museum Braunschweig,

Haus am Löwenwall,

Steintorwall 14,

38100 Braunschweig,

Telefon (0531) 470 4521,

E-Mail: staedtisches.museum@braunschweig.de

www.braunschweig.de/museum

 

Eintritt: Erwachsene 5 Euro; Ermäßigung (für Schülerinnen, Schüler, Studierende, Auszubildende, Menschen mit Behinderung, Rentnerinnen, Rentner sowie Inhaberinnen und Inhaber des „Braunschweig Passes“) 2,50 Euro; Kinder von 6 – 16 Jahre 2 Euro; Schulklassen und Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt. Das Städtische Museum ist uneingeschränkt barrierefrei.

 

Das Städtische Museum nimmt teil an der MuseumsCard der Braunschweiger Museen. Sie ermöglich einmalig freien Eintritt sowie dauerhaft ermäßigten Eintritt bei Folgebesuchen für ein Jahr in den sieben größten Museen Braunschweigs. Die Museumscard kostet 22 Euro und ist auch im Städtischen Museum erhältlich. Alle Infos unter www.braunschweig.de/museumscard.


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Olympia 1972(a)

©  Shlomo Levy
Olympia 1972(a)


Olympia 1972(b)

©  Shlomo Levy
Olympia 1972(b)