Meldungsdatum: 14.09.2026

Mendener Technik steckt in Türen des Bernabéu und in Gebäuden auf der ganzen Welt

Was haben das Bernabéu-Stadion von Real Madrid, die höchsten Gebäude Berlins und eines der höchsten Türme in Frankfurt am Main gemeinsam? Die Antwort lautet: Türbeschlagtechnik von ECO Schulte. Im Frankfurter Europaviertel etwa stecken in allen rund 4.000 Türen des Hochhauses mit dem Namen „One“ Lösungen des Unternehmens aus Menden. Sie sind entscheidend dafür, dass Türen funktionieren, sicher schließen und Zutritt zuverlässig geregelt werden kann.

Davon konnte sich Landrat Ralf Schwarzkopf bei einem Besuch bei ECO Schulte in Menden gemeinsam mit Marcel Krings von der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis (GWS) vor Ort überzeugen. Im September dieses Jahres feiert das Unternehmen seinen 100. Geburtstag. Was 1926 mit der Herstellung von Schlössern begann, ist heute ein international agierendes Technologieunternehmen mit rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit, einer Exportquote von mehr als 50 Prozent und Kunden in mehr als 70 Ländern. „100 Jahre sind schon eine Ansage. Das eigentlich Spannende ist aber nicht die Zahl, sondern das, was dahintersteckt“, sagt Landrat Ralf Schwarzkopf und ergänzt: „ECO Schulte zeigt, wie aus Unternehmen in unserer Region internationale Technologieführer werden können. Gleichzeitig ist man hier in Menden tief verwurzelt. Ein tolles Beispiel dafür, was unsere Region und Südwestfalen stark macht.“

Heute geht es bei ECO Schulte längst um mehr als einzelne Beschläge. Türschließ-Technik, Bandtechnik und intelligentes Türenmanagement haben sich in der Welt herumgesprochen. Das Ziel bleibt rund um den Globus gleich: Eine Tür, die zuverlässig und sicher im Zusammenspiel mit allen Komponenten funktioniert. Oder, wie es die Geschäftsführung beschreibt: „Wir bauen keine Türen. Wir sorgen dafür, dass die Tür am Ende das tut, was sie soll. Sicher aufgehen und sicher zugehen.“

Klingt schlicht, ist es aber nicht. Dahinter steckt eine Menge Knowhow und Technologie. ECO Schulte entwickelt komplette Systeme bis hin zu vollautomatisierten Lösungen. „Wir entwickeln Lösungen, die für unsere Kunden wirklich funktionieren. Und das in Fußballstadien und den größten Gebäuden in Deutschland und auf der ganzen Welt.“ Zur Geschäftsführung gehören neben Andrea Widmann auch ihre Brüder Tobias Schulte und Heinz Schulte. Gemeinsam führen sie das Unternehmen in dritter Generation und setzen damit eine Familiengeschichte fort, die eng mit Menden verbunden ist. Mit Unternehmensgründer Ernst Schulte sitzt dabei jemand mit am Tisch, der die Entwicklung aus nächster Nähe verfolgt. Der 81-Jährige ist heute Vorsitzender des Beirats.

Unternehmen wächst

Das Unternehmen wächst stärker als der Markt. „Wir haben einen hervorragenden Weg hinter uns, schauen aber lieber nach vorne“, sagen die drei Geschäftsführer unisono. Vier Themen stehen dabei besonders im Fokus: Entwicklung, Logistik, Prozesse und Digitalisierung. Sie sollen die Grundlage dafür schaffen, dass ECO Schulte auch nach dem 100. Geburtstag weiter wachsen kann.

Ob Bernabéu, Wolkenkratzer oder Bürogebäude: Die Anwendungen zeigen, in welcher Liga ECO Schulte inzwischen unterwegs ist. „Wir spielen in der Champions League der Gebäudesicherheit. Unsere Technik funktioniert zuverlässig – egal ob eine Tür in Menden, Madrid oder Berlin steht.“ Wichtigster Kunde ist natürlich die Türindustrie. ECO liefert die Hardware, vom Beschlag bis zum intelligenten System. „100 Jahre Geschichte und gleichzeitig so viel Herzblut für die Zukunft sind beeindruckend. ECO Schulte ist ein Beispiel dafür, dass Tradition und Innovation überhaupt kein Widerspruch sind. Herzlichen Glückwunsch! Diese Erfolgsgeschichte ist noch lange nicht zu Ende“, sagt Landrat Ralf Schwarzkopf.

Pressekontakt: Alexander Bange / 02351 966 6150


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Dialog bei Eco Schulte in Menden: Unser Bild zeigt (von links) Heinz Schulte, Landrat Ralf Schwarzkopf, Tobias Schulte und Marcel Krings von der GWS. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis

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Dialog bei Eco Schulte in Menden: Unser Bild zeigt (von links) Heinz Schulte, Landrat Ralf Schwarzkopf, Tobias Schulte und Marcel Krings von der GWS. Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis