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Meldungsdatum: 29.09.2026

Entsiegelungswettbewerb „Aufbruch 2026“ geht in die Verlängerung

Jeder Quadratmeter zählt – Mitmachen noch bis zum Jahresende möglich

Mehr Grün statt Grau: Der Entsiegelungswettbewerb „Aufbruch 2026“ im Kreis Soest wird bis zum Jahresende verlängert. Damit können Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Unternehmen und Kommunen noch bis zum 31. Dezember Flächen entsiegeln und am Wettbewerb teilnehmen.

Seit dem Start im Frühjahr setzen der Kreis Soest sowie die Städte Soest und Lippstadt gemeinsam ein Zeichen für mehr Grün, Klimaanpassung und Lebensqualität. Ziel der Aktion ist es, versiegelte Flächen wieder in lebendige Grünflächen zu verwandeln – denn jeder entsiegelte Quadratmeter zählt.

Ob im eigenen Vorgarten, auf Schulhöfen oder auf bislang versiegelten Nebenflächen: Mitmachen beim Entsiegelungswettbewerb können Privatpersonen, Vereine, Unternehmen sowie Kommunen im gesamten Kreisgebiet. 

Beitrag zur Klimaanpassung
Asphalt, Beton und Pflaster verhindern, dass Regenwasser im Boden versickern kann. Gleichzeitig speichern versiegelte Flächen Wärme und tragen insbesondere an heißen Tagen zur Aufheizung der Umgebung bei. Auch Schottergärten können solche Hitzeinseln bilden und bieten nur wenig Lebensraum für Pflanzen und Tiere.

Durch die Entsiegelung entstehen neue Grünflächen. Sie können Regenwasser aufnehmen, das Mikroklima verbessern und Lebensräume für Insekten und andere Tiere schaffen. Damit ist Entsiegelung ein konkreter und direkt vor Ort wirksamer Beitrag zur Klimaanpassung. 

Mitmachen ist unkompliziert
Wer eine Fläche entsiegelt, kann die Maßnahme mit der eigens entwickelten „Aufbruch 2026“-App dokumentieren. Die App ist im Internet unter www.kreis-soest.de/entsiegeln zu erreichen.

Auch der Wettbewerb unter den Kommunen geht in die Verlängerung: Die Kommune mit der größten entsiegelten Fläche erhält einen Wanderpokal. In den Kategorien Privatperson, Verein und Unternehmen werden zudem je 500 Euro Preisgeld für besonders engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer vergeben.

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Pressekontakt: Pressestelle, Birgit Kalle, Telefon 02921/303200


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"Aufbruch 2026"-App

©Birgit Kalle/ Kreis Soest

Jeder Quadratmeter zählt: Wer eigene Flächen entsiegeln und damit am Wettbewerb teilnehmen möchte, lädt die Aufbruch-2026-App unter www.kreis-soest.de/entsiegeln herunter. Foto: Birgit Kalle/ Kreis Soest


Mehr Grün statt Grau

©privat
Mehr Grün statt Grau

In dieser Einfahrt stand vorher eine Garage, und die Fläche davor war gepflastert. Jetzt gibt es hier nach erfolgter Entsiegelung viel mehr Grün statt Grau. Foto: privat


 

Die Kreisverwaltung Soest im Überblick:

Die Kreisverwaltung Soest mit rund 1.600 Bediensteten arbeitet für rund 300.000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kreisgebiet. Mit dem Kreistag ist sie Teil der kommunalen Selbstverwaltung und nimmt Aufgaben in vielen Bereichen wie Bildung, Jugend, Gesundheits- und Verbraucherschutz, Bau, Kataster, Straßen, Umwelt, Soziales und Gefahrenabwehr war. Sie betreibt den Rettungsdienst, zwei Zulassungsstellen, drei berufsbildende Schulen, sechs Förderschulen, eine Heilpädagogische Kindertagesstätte, ein Archiv sowie ein Medienzentrum. Außerdem ist sie an der Entsorgungswirtschaft Soest GmbH, der Wirtschaftsförderung Kreis Soest GmbH und weiteren Einrichtungen beteiligt. Der Kreistag gestaltet und kontrolliert mit seinen Mitgliedern die Aufgabenwahrnehmung.

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