Meldungsdatum: 09.10.2026

Temporärer Architekturpavillon in engerer Wahl für Niedersächsischen Staatspreis

Braunschweiger Projekt gehört zu zehn ausgewählten Arbeiten

Der temporäre Architekturpavillon ist in die engere Wahl für den Niedersächsischen Staatspreis für Architektur 2026 aufgenommen worden. Aus insgesamt 100 eingereichten Bewerbungen hat die zwölfköpfige Jury zehn Projekte ausgewählt. Der Architekturpavillon ist darunter das einzige Projekt aus Braunschweig. Aus den zehn Arbeiten werden im weiteren Verfahren die Nominierungen für den Staatspreis bestimmt.

 

Bauherrin des Architekturpavillons ist die Stadt Braunschweig. Das Projekt ist aus einer Kooperation der Stadt Braunschweig mit der Technischen Universität Braunschweig und dem Bund Deutscher Architektinnen und Architekten (BDA) hervorgegangen. Ausgangspunkt war die Zusammenarbeit mit dem Department Architektur der TU Braunschweig, aus der ein Wettbewerb für einen temporären Pavillon in der Innenstadt entwickelt wurde. Ziel war es, die hohe Qualität der Architekturausbildung in Braunschweig sichtbar zu machen und zugleich jungen angehenden Architektinnen und Architekten die Möglichkeit zu geben, an einer konkreten Bauaufgabe mitzuwirken.

Aus dem anschließenden Planungswettbewerb ging der Entwurf von Marcus Aurelius Jensen von JUHU! Architektur und Marc-André Tiede als Sieger hervor. Der Entwurf wurde in der Folge von JUHU! Architektur zu einer realisierungsfähigen Architektur weiterentwickelt und im Mai 2026 erstmals auf dem Burgplatz errichtet.

Mit seiner markanten Tribünenarchitektur versteht sich der Pavillon als offener Raum für Kultur, Diskurs und Begegnung. Er schafft neue Blickbeziehungen auf dem Burgplatz und verbindet einen rund 60 Quadratmeter großen Innenraum mit einer frei zugänglichen Außentribüne. Während seiner ersten Saison im Sommer 2026 fanden dort über 60 Veranstaltungen mit mehr als 2.000 Besucherinnen und Besuchern statt. Das Programm umfasste unter anderem Konzerte, Lesungen, Performances, Ausstellungen, Workshops und Gesprächsformate. 2027 soll der Pavillon erneut auf dem Burgplatz aufgebaut werden.

 

Der Niedersächsische Staatspreis für Architektur ist die höchste Architekturauszeichnung des Landes. Er wird vom Land Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Architektenkammer Niedersachsen alle zwei Jahre vergeben. 2026 wurde der Preis erstmals themenoffen ausgeschrieben. Die zehn Projekte der engeren Wahl stehen nach Einschätzung der Jury beispielhaft für architektonische Qualität, Innovationskraft und gesellschaftliche Verantwortung. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 5. November, im Landesmuseum Hannover statt.

Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des Förderprogramms „Resiliente Innenstädte“ realisiert. Weitere Informationen unter: www.europa-fuer-niedersachsen.de. 


Zu dieser Meldung können wir Ihnen folgende Medien anbieten:

architekturpavillon_foto

©  Stadt Braunschweig
architekturpavillon_foto


pm_pdf

©  Stadt Braunschweig
pm_pdf

Diese Presseinformation als pdf-Datei.