Meldungsdatum: 19.10.2026

halle267: Lesung mit Susanne Thiele und Gespräch mit Herlinde Koelbl

Zwei Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung „Faszination Wissenschaft“

Im Rahmen der Ausstellung „Faszination Wissenschaft“ mit Fotografien von Herlinde Koelbl finden am 22. und 23. Oktober zwei Veranstaltungen in der halle267 - städtische galerie braunschweig -, Hamburger Straße 267, statt. Am Donnerstag, 22. Oktober, um 18:30 Uhr liest   Wissenschaftsjournalistin Susanne Thiele aus ihrem gemeinsam mit Kathrin Lange verfassten Science-Thriller „Probe 12." Das Buch handelt von einer Wissenschaftsjournalistin, die, als sie ihren ehemaligen Mentor in Georgien besucht, Zeugin eines tödlichen Angriffs auf ihn wird. Musste er sterben, weil er ein Medikament gegen die gefährlichsten multiresistenten Keime der Welt gefunden hatte? Die Autorin berichtet Spannendes zu den mikrobiologischen Hintergründen des Thrillers sowie aus dem Schreib- und Rechercheprozess. Susanne Thiele ist Mikrobiologin, Wissenschaftsjournalistin und Autorin von Sachbüchern, Science-Thrillern und Kinderbüchern. Zudem leitet sie die PR-Abteilung am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig.

 

Am Freitag, 23. Oktober, ist die Fotografin und Künstlerin Herlinde Koelbl selbst um 18:30 Uhr in der halle267 zu Gast. Im Gespräch mit dem Kunsthistoriker Dr. Stefan Gronert gibt sie Einblicke in die Entstehung und Hintergründe ihrer Ausstellung, blickt auf frühere Werkphasen zurück und spricht über ihre künstlerische Auseinandersetzung mit der Welt der Forschung. Im Anschluss haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, mit Herlinde Koelbl persönlich ins Gespräch zu kommen.

 

Der Eintritt zu beiden Veranstaltungen ist frei. Das komplette Rahmenprogramm steht unter https://www.braunschweig.de/halle267/Rahmenprogramm.php.

 

Die Ausstellung

Für die Ausstellung hat Herlinde Koelbl mehr als 60 herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt porträtiert, darunter zahlreiche Nobelpreisträgerinnen und -preisträger. Sie alle wurden gebeten, die Essenz ihrer Forschung – eine Formel, einen Gedanken, ein Zitat oder eine Skizze – auf die eigene Hand zu schreiben.

 

 

Zur Künstlerin

Herlinde Koelbl (*1939) zählt zu den international renommierten deutschen Fotokünstlerinnen. Ihr Werk reicht von Porträt- und Reportagefotografie über langjährige fotografische Studien und Interviews bis zu Film- und Videoprojekten. In bekannten Arbeiten wie „Spuren der Macht“, „Jüdische Portaits“ oder „Haare“ untersucht sie über Jahre hinweg Menschen, gesellschaftliche Rollen, Macht, Identität und Veränderung. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt, unter anderem im Martin-Gropius-Bau in Berlin, im Shanghai Art Museum und im UN-Hauptquartier in New York. Im Zentrum ihres vielschichtigen Werks steht dabei immer wieder der Mensch – beobachtet mit großer Genauigkeit, Neugier und einem besonderen Interesse an dem, was unter der sichtbaren Oberfläche liegt.