Meldungsdatum: 04.11.2026
Als Teil des wissenschaftlichen Rahmenprogramms zur Ausstellung „Faszination Wissenschaft“ hält Prof. Dr. Martin Korte von der TU Braunschweig am Donnerstag, 12. November, um 18.30 Uhr in der halle267, Hamburger Straße 267, einen Vortrag unter dem Titel „Faszination Kreativität aus neurobiologischer Perspektive“. Der Eintritt ist frei.
Außergewöhnliche Denkansätze sind überall im Leben gefragt, und zwar immer dann, wenn die automatisierten Abläufe nicht mehr greifen. Dies gilt gleichermaßen für die Kunst als auch für die Wissenschaft, so die These des Vortrages. Kreatives Denken ist dabei keine angeborene Begabung, sondern lässt sich fördern. Der Vortrag geht der Frage nach, wie und unter welchen Voraussetzungen neue Einfälle im Gehirn entstehen und wie man herausfindet, welche Faktoren dabei entscheidend sind. Außerdem geht es darum, wie man seinen individuellen Weg findet, Probleme erfindungsreich und unkonventionell zu lösen und wie man diese Art des Denkens zum Generieren neuer Ideen trainieren kann.
Das komplette Rahmenprogramm unter https://www.braunschweig.de/halle267/Rahmenprogramm.php
Zum Vortragenden
Prof. Dr. Martin Korte ist Professor für Zelluläre Neurobiologie und Geschäftsführer des Institutes für Zell- und Neurobiologie der Technischen Universität Braunschweig, Forschungsgruppenleiter am Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung.
Nach seiner Promotion über „Signaling Systems at hippocampal synapses“ am Max Planck-Institut (MPI) für Neurobiologie in Martinsried war er dort als Leiter einer Arbeitsgruppe tätig. Im Jahr 2004 erhielt er den Ruf an die Technische Universität Braunschweig. Dort hat Martin Korte seit dem Jahr 2007 die Professur für Zelluläre Neurobiologie sowie die Geschäftsführung des Zoologischen Instituts inne. Im Jahr 2012 gründete er eine Arbeitsgruppe am HZI, wo er auf den Gebieten der zellulären Neurobiologie und der Neurophysiologie die Bereiche Infektion und neurodegenerativer Erkrankungen miteinander vernetzt.
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