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Cuxhaven, 02. Januar 2019
Mattars Metamorphosen in Acryl und Mischtechnik
Ausstellungsjahr beginnt mit international bekannten Künstler

Unter dem Titel „Metamorphosen“ eröffnet das Schloss Ritzebüttel am Sonntag, den 20. Januar 2019 um 11 h eine Ausstellung des an vielen Orten anerkannten Malers und Performancekünstlers Mattar. Nach der Begrüßung durch die Stadt spricht zur Einführung  die Kulturwissenschaftlerin Dr. Helke Deichmann.
Mattar versteht sich als Mensch, der überall in der Welt zuhause sein kann. Seine Vita stimmt durchaus mit diesem Selbstverständnis überein, denn er hat in vielen Ländern gelebt und künstlerisch gearbeitet: Vom Libanon und Frankreich über  Ägypten, Italien und Österreich lebt und arbeitet er mittlerweile seit mehr als 40 Jahren im Norden Europas, vorwiegend in Deutschland und den Niederlanden.
Bei Mattar ist alles Bewegung, das Malen, das Theater, das Leben; für ihn gibt es offenbar keine Statik. Insofern ist die Dynamik auch das eigentlich Charakteristische an seinen Arbeiten. Vor einem zumeist monochromen Hintergrund vollzieht sich ein spannungsreicher Wechselprozess zwischen Formfindung und Formauflösung. Man spürt dabei vor allem die Energie, die sich im Bild verdichtet. „Meine Figuren sind nicht statisch, sondern entwickeln sich aus der Bewegung heraus. Sie zeigen Werden und Vergehen und haben somit eine reale Beziehung zum Sein, das nur in ständiger Bewegung wahrgenommen werden kann“, erklärt er. Alles, was zu eindeutig, zu festgelegt, zu statisch erscheint, wird im Schaffensprozess aufgebrochen. Auf diese Weise entstehen chimärenartige Wesen, die man als Menschen, Tiere oder Pflanzen deuten kann. „Metamorphosen“ nennt der Künstler diese Geschöpfe, frei nach Ovid; Formen, die aus der Wandlung entstehen. Mattars Formwandlungen sind in sich sehr komplex und erinnern gelegentlich auch an Verpuppungen, aus denen sich neues Leben langsam herausschält. Zwischen den polymorphen Figuren im Vordergrund und jenem monochromen Hintergrund gibt es immer eine Korrespondenz. Entsprechend erscheint bei den Acrylbildern die Fläche zum Beispiel in einem tiefen Nachtblau, in differenzierten Grüntönen oder in einem stimmungsvollen Orange. Eine eher spielerische Variante  entfaltet sich dagegen im Bereich der Mischtechnik auf Karton.
Hier wie dort trägt auch der Ausschnitt, den der Künstler bei jedem Bild entsprechend der Figur und deren Auflösungsgrad neu bestimmt, entscheidend zum dynamischen Charakter der Bildwirkung bei. Der Betrachter erhält den Eindruck, dass sich die Szene über das Bildformat hinaus fortentwickelt  und in die Unendlichkeit ausdehnt.

Die sehenswerte Ausstellung kann vom 20. Januar bis 10. März 2019 besichtigt werden.

Öffnungszeiten unter www.cuxhaven.de/schloss-ritzebuettel



Einladungskarte

Pressekontakt: Stadt Cuxhaven, Ulrike Staufenbiel




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