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Iserlohn.
Sprachbarrieren sind hohe Hürden, wenn es um die Integration von geflüchteten oder neuzugewanderten Menschen geht. Um diese Sprachbarrieren zu überwinden, sucht der Bereich Integration und Teilhabe der Stadt Iserlohn in Kooperation mit dem Kommunalen Integrationszentrum des Märkischen Kreises jetzt Sprachmittler.
Ein Erfolgsprojekt der Kommunalen Integrationszentren in NRW Der Sprachmittlerpool ist ein Projekt der Kommunalen Integrationszentren und inzwischen flächendeckend in fast allen Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen mit einem Kommunalen Integrationszentrum vertreten. Sprachmittler unterstützen die Kommunikation zwischen Einrichtungen und Menschen, die nicht oder kaum Deutsch sprechen. Auftraggeber sind Institutionen für einzelne Aufträge. Diese sollen eingesetzt werden, wenn beispielsweise in der Schule ein Elternsprechtag ansteht, in der Kita das Gespräch zwischen Eltern und den Erzieherinnen und Erzieher gesucht wird oder auch bei Terminen im Jugendamt oder dem Jobcenter.
Synergieeffekte nutzen und Doppelstrukturen vermeiden Es gilt, bereits vorhandene Angebote im Märkischen Kreis für und in Iserlohn zu verstetigen und weiter auszubauen. Die Stadt Iserlohn möchte noch stärker am Sprachmittlerpool des Märkischen Kreises partizipieren. Dazu sind interessierte Bürgerinnen und Bürger, die Deutsch und mindestens eine Fremdsprache sicher beherrschen, eingeladen, sich als Sprachmittler zu engagieren. Für ihre Tätigkeit erhalten die Sprachmittler eine Aufwandsentschädigung von 15 Euro pro angefangener Stunde und 7,50 Euro pro weiterer halber Stunde. Die Aufwandsentschädigung wird über eine Landesförderung, die allen Kommunalen Integrationszentren zur Verfügung steht, finanziert.
Qualifizierung und Begleitung Die Sprachmittler werden im Rahmen einer Grundlagenschulung qualifiziert. Themen wie Interkulturelle Sensibilisierung, Methodik der Sprachmittlung, steuerlich-rechtliche Aspekte und Konfliktmanagement werden durch interne und externe Referentinnen und Referenten vermittelt. Durch die Auswertung von Reflexionsbögen sowie über Fortbildungen und Austauschabende werden die Sprachmittler durch das Kommunale Integrationszentrum begleitet und die Qualität der Einsätze gewährleistet. Um den ersten Bedarf in Iserlohn abzudecken, werden zunächst 30 Personen gesucht. Die Teilnahme an einer Grundlagenschulung ist verpflichtend. Die erste zweitägige Schulung findet bereits am 27. und 28. März statt. Eine zweite Schulung ist für den 6. und 7. September terminiert.
Gefragt sind insbesondere folgende Sprachen: Arabisch, Dari / Farsi / Persisch, Kurdisch, Urdu, Rumänisch, Mazedonisch, Polnisch und Bulgarisch.
Anmeldeverfahren und Teilnahme: Wer mitmachen oder sich informieren möchte, ist eingeladen, sich bis zum 15. März anzumelden bei Tanja Köppe bei der Stadt Iserlohn unter der Telefonnummer 02371 / 217-1633, E-Mail: Tanja.Koeppe@iserlohn.de. Bei der Anmeldung müssen Interessierte jeweils ihre Kontaktdaten sowie ihre jeweiligen Sprachkenntnisse angeben und mitteilen, ob sie im März oder im September an der Schulung teilnehmen möchten.
Nach der Anmeldefrist wird Antje Schröder vom Kommunalen Integrationszentrum des Märkischen Kreises mit den Interessenten Kontakt aufnehmen zu einem Erstgespräch. Es dient dazu, sich näher kennenzulernen, Eignung und Motivation der Interessenten abzufragen sowie Fragen zu beantworten, bevor über die Aufnahme als Sprachmittler in den Pool des Märkischen Kreises entschieden wird.
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