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Stadt Hanau

 

28. März 2019

In allen Bereichen ein Plus

Wochen gegen Rassismus 2019 waren sehr erfolgreich

Sie starteten früher als andernorts, konsequenterweise dauern sie auch noch ein wenig länger: die „Internationalen Wochen gegen Rassismus 2019“ in Hanau. Doch vor den letzten in der Programmbroschüre aufgelisteten Veranstaltungen zog der Koordinationsrat eine kleine Bilanz – diese wiederum wurde von den beiden Schirmherren, Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stiftungsgründer John Kannamkulam, mit außerordentlich viel Lob bedacht.

Mehr als 30 Vereine, Organisationen und Verbände boten von 11. bis 24. März fast 40 Veranstaltungen, bei denen man im Schnitt 50 Gäste begrüßen konnte. „Bei rund 2.000 Frauen, Männern, Jugendlichen und Kindern kann man tatsächlich festhalten: das Anliegen der Wochen gegen Rassismus ist in der Stadtgesellschaft Hanaus angekommen!“ freuen sich die Schirmherren.

Zumal bei dieser Zahl weder die Besucherinnen und Besucher der Ausstellungen im Stadtladen, der Sparkasse, der Volkshochschule oder im DGB-Haus mit eingerechnet sind, noch die Schülerinnen und Schüler der beiden Sonderveranstaltungen nach den Filmvorführungen im Kinopolis, wie man seitens des Koordinationsrates hinzufügt. Auch die Zahl der Interessierten an den spektakulären Kunstaktionen auf dem Marktplatz oder am Hafentor lässt sich nicht zuverlässig schätzen…

So herrscht denn große Zufriedenheit bei den Machern der Aktionswochen. Und gemeinsam mit OB Kaminsky und John Kannamkulam sagt man ein herzliches „Dankeschön!“ an alle Aktiven und Unterstützer ebenso wie an alle Besucherinnen und Besucher der Veranstaltungen.

„Die Zahl der Beteiligten wächst von Jahr zu Jahr“, weiß der Oberbürgermeister. Dies und die hohe Qualität der Angebote ist für ihn von besonderer Bedeutung. „Denn es ist erforderlich, dass sich die Zivilgesellschaft für die Vielfalt in Europa einsetzt. Gerade in Zeiten, in denen nationalistische Tendenzen zunehmen und Populisten den gesellschaftlichen Frieden bedrohen, ist es entscheidender denn je, solchen unseligen Geisteshaltungen entgegenzutreten.“

Deshalb danken er und Kannamkulam allen Hanauerinnen und Hanauern, die sich für das gemeinsame Ziel einsetzen. Dieses Ziel, so betonen sie, ist den Einsatz wert, “schließlich gilt: Rassismus und Menschenfeindlichkeit können überwunden werden. Jede und Jeder kann dabei mithelfen.“

Weil aber mit dem offiziellen Ende der Internationalen Wochen gegen Rassismus 2019 das Engagement für das Thema natürlich nicht beendet ist, weist der Koordinationsrat noch auf weitere Termine hin. Am Samstag, 30. März, beginnt um 10 Uhr im JuBiKuz Hans Böckler am Sandeldamm die Veranstaltung „Stammtischkämpfer*innen gegen Rassismus“, gemeinsam getragen vom Ausländerbeirat, dem DGB und dem VVN-BdA Main-Kinzig.

Schließlich wird am Dienstag, 16. April, noch eine Exkursion ins Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt von der VHS und ihrem Förderverein angeboten. Gemeinsam geht es nach Frankfurt und nur wenige hundert Meter von ihrem Geburtshaus entfernt werden die Geschichte und die Fragen der berühmten Autorin wieder lebendig: im Lernlabor „Anne Frank. Morgen mehr.“ Kein Museum, sondern ein Ort der Auseinandersetzung und der Debatte.

Und dann gibt’s da auch noch beispielsweise den „Kick gegen Rechts“, das Fußballturnier des Ausländerbeirates am Pfingstwochenende des 8. und 9. Juni auf dem Sportgelände an der Pumpstation. Der Einsatz für 100 Prozent Menschenwürde muss, darüber ist man sich auch im Koordinationsrat einig, 12 Monate pro Jahr andauern…



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