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Iserlohn.
Jeden Monat spenden rund dreihundert Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Iserlohn die Cents hinter dem Komma ihres Nettoeinkommens für einen sozialen Zweck. Der Einzelne wendet damit keinen hohen Betrag auf - maximal 99 Cent pro Monat. Der Personalrat entscheidet jedes Jahr aufgrund der Vorschläge der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Verwendung der Restcentspende.
Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens und Christoph Bühner vom Personalrat der Stadt Iserlohn überreichten am vergangenen Freitag (12. April) zwei symbolische Schecks über je 868 Euro aus den Restcentspenden des Vorjahres:
Melanie Timm und Georg Christophery, die eine der Spenden für den Förderverein Floriansdorf entgegen nahmen, erklärten, dass der Betrag für die Kinderfeuerwehr verwendet wird, die im letzten Jahr mit zehn Schulkindern zwischen sechs und zehn Jahren gestartet ist. Unter anderem sollen Kindersitze beschafft werden.
Den zweiten Spendenscheck nahm Martina Busse für den Verein zur Förderung der Neuropädiatrie und Sozialpädiatrie am Evangelischen Krankenhaus Bethanien in Iserlohn e.V. entgegen. Die erkrankten Kinder, die zum Beispiel an Epilepsie oder an Folgezuständen nach Entzündungen, Verletzungen und Tumoren im Nervensystem leiden, müssen häufig eine sehr lange Zeit im Krankenhaus verbringen. Der Verein versucht, ihnen und ihren Eltern den Aufenthalt erträglicher zu machen. Nachdem der Wartebereich für Kinder umgebaut wurde, wird dieser vom Verein kindgerecht mit Spielteppich, Spielzeug und Möbeln ausgestaltet. Außerdem ist der Besuch der Klinikclowns geplant, die sicherlich mit großer Begeisterung von den kleinen Patienten begrüßt werden.
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