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02. Mai 2019
Hanau-Botschafter zum Knuddeln
In der Schwerelosigkeit erprobte Einhörner gehen in den Verkauf
Was gibt es für Kinder Schöneres, als von einer besonderen Veranstaltung eine Erinnerung mit nach Hause zu nehmen? Passend zur Eröffnung des neuen Mitmachmuseums GrimmsMärchenReich und zum Auftakt der diesjährigen Festspielsaison gibt es ab sofort das Märchen-Einhorn in einer Plüschversion. Das Besondere daran: Die ersten beiden Exemplare, Jacob und Wilhelm, waren schon bei einem Flug in die Schwerelosigkeit dabei und tragen ESA-Zertifikate.
Was mit einem Augenzwinkern begann, ist inzwischen aus Hanau und dem Umfeld der Brüder Grimm Festspiele kaum noch wegzudenken: das Einhorn. Das märchenhafte Fabelwesen, das aus dem Tapferen Schneiderlein stammt und seit mehr als 20 Jahren die Logofigur der Festspiele ist, hat nicht nur seinen festen Platz bei Auftritten mit dem Marketing-Team, sondern vor allem in den Herzen der großen und kleinen Fans Grimm‘scher Märchen. Auch der Slogan „Hanau. Home of the Einhorn“ hat sich insbesondere in den Social-Media-Kanälen etabliert. Deshalb ist das Einhorn auch als Logofigur für das gerade neu eröffnete GrimmsMärchenReich ausgewählt worden. Was lag da näher, als den Sympathieträger aus der Fabelwelt auch als Souvenir auf den Markt zu bringen?
26 Zentimeter hoch, aus kuscheligem Plüschmaterial, mit glitzerndem Horn auf dem Kopf und einem Kettchen um den Hals, dessen Anhänger seine Hanauer Herkunft zeigt: Zum Preis von 19,90 Euro wird das neue Hanau-Souvenir erstmals auf dem großen Märchenfest am kommenden Wochenende (4./5. Mai) verkauft, danach exklusiv im Hanau Laden am Freiheitsplatz, an der Museumskasse im Schloss Philippsruhe sowie auf dem Festspielgelände rund um das Amphitheater. Oberbürgermeister Claus Kaminsky freut sich über den plüschigen Neuzugang: „Das Einhorn hat sich zur beliebtesten Symbolfigur unserer Brüder-Grimm-Stadt entwickelt. Da lag es nahe, es auch als sympathisches Hanau-Souvenir auf den Markt zu bringen. Dass es nun auch noch von zwei Hanauer Visionären mit auf einen Flug in die Schwerelosigkeit genommen wurde, gibt dem Ganzen noch eine ganz eigene Dynamik.“
Die Idee, auf die Kaminsky anspielt, ist in der Tat abgefahren - oder besser noch „abgeflogen“. Carina und Bernd Breiter, aus Hanau stammende Macher des größten Club-Events der Welt, des „BigCityBeats World Club Dome“ in der Commerzbank-Arena, veranstalteten im März mit 50 Prominenten einen Flug in die Schwerelosigkeit. Neben Kunstturn-Olympiasieger Fabian Hambüchen, Eintracht-Torjäger Sébastien Haller und TV-Starkoch Tim Mälzer ebenfalls mit an Bord: „Jacob“ und „Wilhelm“, zwei aus Hanau entsandte Einhörner aus Plüsch.
Nach ihrem Ausflug in die Schwerlosigkeit, der übrigens auch in den Werbefilmen für den „World Club Dome“ zu sehen ist, erhielten die beiden kuscheligen Hanau-Botschafter sogar Schwerelosigkeitszertifikate der Weltraumbehörde ESA. Carina und Bernd Breiter überreichten sie im Rahmen des Wochenendes „Zukunft Hanau“, bei dem sie ihre Projekte in einer Multimedia-Show vorstellten, als besonderes Geschenk an Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Der war sich mit den Breiters einig: „Wenn man fest genug und gegen alle Unkenrufe an eine Vision glaubt, kann man alles schaffen. Das gilt für geschäftliche Vorhaben wie den ‚World Club Dome‘ genau wie für die Stadtentwicklung Hanaus. Warum sollten dann nicht auch Einhörner fliegen können?“
Pressekontakt: Stadt Hanau, Güzin Langner, Telefon 06181/295-929
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